Donnerstag, 2. August 2018

Warhammer 40k 2nd Edition: You're remembering it wrong.

Ach das ist schon interessant mit diesem Internet, oder?
Da ist man nun plötzlich in der Lage, mit den entsprechenden devices immer und überall zu jedem erdenklichen Zeitpunkt das gesammelte und geballte Wissen und die Information der Menschheit anzuzapfen. Keine Wissensrückstände mehr, kein uninformiert sein, und vor allem: Keine sich wiederholende Geschichte. Or so it seems.

Ich muss immer wieder feststellen: Das Gegenteil ist der Fall.
Mal abgesehen von den üblichen Tücken der (fehlenden) Medienkompetenz, die letztendlich dazu führen, dass einfach die falschen/zweifelhaften Quellen zitiert oder den falschen/zweifelhaften Predigern geglaubt wird...erkenne sogar ich im Bereich meiner privaten Freizeitvergnügungen immer wieder wie schwierig es ist allein die jüngste Vergangenheit via Internet zu rekonstruieren.
Die Schwierigkeit ergibt sich aus dem Umstand, dass ein Kollektiv der jeweils ehemals Involvierten das jeweilige geschichtliche Phänomen praktisch ungeprüft dem Rest der Welt erklären kann.
Unqualifizierte aber stets motivierte Zeitzeugen erklären allen anderen wie das so war.
Quasi eine vollständig demokratische Art der Geschichtsschreibung, oder besser: Eine Geschichtsschreibung derer, die am lautesten Schreien.


Sonntag, 11. September 2016

TRETTMANN - Sommer 2006 revisited.

Wir schreiben den späten Sommer 2016 - "Kitschkrieg Vol.2" hat bereits im Frühjahr die Schkraßen erschüttert. Gastbeiträge für das who-is-who der Szenerelevanten Sprechgesangsartisten folgen und schon feiert die hiesige Rapszene (& Peripherie) sowie alle dazugehörigen Medien Trettmann als Genregrenzen gekonnt ignorierenden Dancehalldirektor, als ersten ernstzunehmenden deutschen Autotune-Künstler oder schlicht als musikalischen Tausendsassa.
Die plötzliche szeneübergreifende Akzeptanz und Lobhudelei lässt viele newjacks möglicherweise ratlos bis verwirrt zurück, also beschäftigt sich Ike Rankin aka Ike Di General passenderweise mal mit den big tingz, die bei Trettmann vor nunmehr 10 Jahren a gwaan waren...

Mittwoch, 8. Juni 2016

Beginner "Ahnma" (2016) - unabhängige Kritik.

Ok, das erste z'erst:

Raptracks zu analysieren und zu kritisieren ist ein grown man sport. period.
Einen angemessenen Verriss slash ein lobendes review eines allseits bekannten tunes zu formulieren ist im Rap-Kosmos quasi eine Kunst für sich.
Der Schreiberling setzt sich schließlich der überaus skeptischen Rezeption der Fachleserschaft aus, wobei ersterer ständig dem Generalverdacht der a) aktiven hateration oder eben b) des fanboytums untersteht.
Gar nicht so einfach also, die ganze Schose.
Viele wählen also den easy way out, indem sie ihre Einschätzung aktueller Hiphop-releases nur noch via freche twittersprüche, Hetzkommentare oder sonstige Meinungen Beleidigungen mitteilen.
Das ist Ike da strike [und einigen wenigen last real n*ggaz alive... - Anm. D. Red.] natürlich zu wenig.

Also ohne groß rum zu eiern - hier meine dezidierte verbalisierte Beschäftigung mit dem Beginner-Reunion-track "Ahnma", featuring Gentleman & Gzuz.