Mittwoch, 17. September 2014

Top-5 Sonntag: Top 5 Street Fighter games.

yeah ihr Punker.
So, ...seid ihr schön verwirrt ob des Titels der diesmaligen Top-X-Ausgabe, hm?
Folgendes, Freunde:
Wer sich denkt "öhhh, diesmal nix mit musik?! megadumm, digga, ich will diesen ruffen rapshit, den du sonst hart am aufrepresenten bist, ike!" - dem sei zweierlei gesagt:
a) Gebt diesem Artikel hier mal ne Chance. Er ist genauso liebevoll recherchiert und ausformuliert wie alles andere auf diesem Blog auch. Steckt viel Herzblut drinne und so...blabla, kennt ihr ja.
b) demnächst ist wieder Zeit für HIPHAP, alter! Klare Sache. Nur Geduld.

Euer guter Freund Ike Da Streezy ist - ich weiß nicht ob ich es im Kontext dieses Blogs jemals erwähnte - ein sehr, sehr, SEHR großer Fan der Street Fighter Serie aus dem Hause Capcom.

Ich spiele die Street Fighter Spiele seit den Frühen 90er Jahren, also etwa seit dem Zeitpunkt als der SNES-port des ursprünglichen Street Fighter 2 in Europa veröffentlicht wurde.
In der Folge habe ich als Kind die SNES-updates Street Fighter 2 Turbo und dann Super Street Fighter 2 bis zur (nicht nur) proverbialen Besinnungslosigkeit mit Freunden, Brüdern und alleine gespielt.


Die Street Fighter Serie begeleitet mich also seit nunmehr ca. 22+ Jahren.
Wow. Puh. Das hört sich schon mächtig an, wenn ich mir das hier mal selber vor Augen halte. Dang, homez.
Naja, zurück zum Thema:

Das grandiose an der Firma Capcom im Allgemeinen ist dabei, dass sie jeweils relativ Einsteiger-unfreundliche Spiele produzieren, die jeweils vergleichsweise spezielle Nischen bedienen. Der clou daran ist, dass, wenn man jeweils den Punkt erreicht hat, die Spiele zu "meistern" oder allein die Intention zu verstehen - sieht man sich einem vergleichsweise zusammenhängenden und sich ständig selbst zitierenden Universum voller Selbstironie, speziellem Nerd-Humor und Langzeit-Motivation gegenüber.
Das ist die Magie von Capcom, meiner bescheidenen Meinung nach.


Die häufig geäußerten Vorwürfe der Spielergemeinde, Capcom melke die cash-cow mit ihren Trademark-Serien ein weeenig zu offensichtlich, sind zwar nachvollziehbar aber nichtdestoweniger haltlos, denn: Capcom ist keine Firma für dieses eine 1-hit-wonder-Spiel, welches alle Rekorde bricht, sondern vielmehr eine Firma die bei der Spieleentwicklung auf longevity und Optimierung des eigenen Produkts setzt. Auch wenn ein Titel initial keinen großen Erfolg darstellt, wird an der Idee, am Konzept so lange gefeilt und geschliffen, bis sich dem Spieler die Intention in vollem Umfang erschließt. Und das geschieht bei Capcom nunmal via sequels, prequels, updates & upgrades. Nunja.
Und die berüchtigte Street Fighter Spielserie exemplifiziert diese Nerd-Magie wie keine Andere Capcom-Reihe:

Ständig tauchen alte Bekannte, neue Charaktere, sonstige Gegenstände & whatnot in Hintergründen auf, oder werden in Abspännen, Intros oder Stage-Intros gezeigt, so dass dem langjährigem Fan bei jedem neuen Teil jeweils viele "aha!-, "achso!", oder "guckmalan!"-Momente gewiss sind.


Nun muss man natürlich sagen, dass in der Streetfighter-Reihe Unmengen an verschiedenen Titeln auf den verschiedensten Plattformen erschienen sind. Fast in allen Fällen bilden die jeweiligen Arcade-Ports die Grundlage der schlussendlichen Konsolen-Umsetzungen, denn, auch wenn das ganze aus deutscher Sicht heute befremdlich erscheinen mag: Street Fighter Titel und alle anderen Titel des Fighting- oder Beat-Em-Up-Genres haben [überall außer in Deutschland - Anm. D. Red.] ihren Ursprung in der kompetitiven Spielhallenkultur, in welcher der dirkete Schlagabtausch zwischen zwei menschlichen Spielern selbstverständlich sehr schnell zum Erfolgsmodell wurde.

In diesem Top-X-Artikel geht es stets um die Spielhallen-Ausgabe des jeweiligen Titels, bzw. die bestmögliche Umsetzung dieser...sofern nicht anders vermerkt. Ich versuche mich hier nicht als alten Arcade-Veteranen darzustellen, sondern nur sicherzustellen, dass von der jeweils "besten" Version gesprochen wird, und nicht von einem verkrüppelten PSX- oder SNES-port, der nur die Hälfte der Animation Frames & lange Ladezeiten aufweist. Nahmeen?

Ok.
Dann dürfte soweit alles geklärt sein, uuuuund los geht's - go for it, maaan!




5. MARVEL SUPER HEROES VS. STREET FIGHTER (1997)



Okay, fangen wir gleich mal mit einem vergleichsweise weniger bekannten Titel an.
Die meisten mit Ahnung von der Materie kennen die "Marvel VS Capcom"-Reihe, in welcher Marvel Superhelden auf bekannte Streetfighter- respektive Capcom-Charaktere treffen. Der bekannteste Titel dieser Reihe ist wohl nach wie vor "Marvel VS Capcom 2" aus dem Jahre 2000.
Den initialen Startschuss für den Clash der Universen stellte 1994 das Spiel "X-Men: Children Of The Atom" dar, welches hauptsächlich in den Arcades bekannt wurde und dessen Konsolen-Ports ziemlich schwächelten.
Für "Children Of The Atom" wurden von Capcom also Frames für diverse X-men Charaktere geschaffen - aufbauend darauf erschien 1995 "Marvel Super Heroes" und wenig später "X-Men VS Street Fighter" der unausweichliche erste Zusammenprall der Urgewalten.


Und dieser Clash macht Sinn auf allen Ebenen: Mit den Frames der damals aktuellen Street Fighter Alpha Sub-Serie hatte Capcom ein sehr comic-haftes, nicht zu sehr Anime-artiges design ihrer klassischen Charaktere zur Verfügung, welche sich bestens mit den Marvel-frames kombinieren ließ.
Etwas aufgewertete und 1,2 neue, flashy-specialmoves für die altbekannten Street Fighter wie Ken, Zangief & Co., et voila - fertig war das quietschbunte und super-chaotische Comic-Spiel.

Ich fand ja im speziellen auch die obig gezeigten Illustrationen der Charaktere sehr göttlich. Ryu, Akuma, Cyclops - sahen einfach alle aus wie 12 Jahre alt.

Was ich speziell an diesem Spiel mochte, und was es für mich abhob von den späteren, vielleicht ausgeklügelteren Spielen der Serie, war der grandiose Fakt, dass der Name jedes Supercombo-Finish eines jeden Charakters von einem Sprecher/Kommentator aus dem Off in bestem american english hereingerufen wurde...eine meiner Meinung nach geniale Idee, die den over-the-top-Superhelden-Aspekt und die comiciness des Spiels noch mehr hervorhebt. Darüber hinaus war ich mit der Anzahl der Charaktere durchaus zufrieden. Klar, in MvC2 gab es schlussendlich zig Charaktere mehr zu Auswahl, aber ich zumindest mochte die leicht eingeschränkte Quantität, die es ermöglichte, sich noch mehr auf 1,2 der Charaktere zu konzentrieren, statt vor einem Wust aus interessanten, auswählbaren Figuren zu stehen und schlussendlich keinen davon wirklich zu beherrschen. Aber das bin natürlich nur ich, seh ich ein...





4. CAPCOM VS. SNK 2 - MILLIONAIRE FIGHTING 2001 (2001)



Gut, nun zu einem Titel aus der "Capcom VS SNK"-Reihe, in welcher die bekannten Street Fighter- Darkstalker- und sonstigen dudes & dudettes auf ihre ewigen Gegenspieler (unter anderem) aus den "King Of Fighters"- und "Samurai Shodown"-Spielen aufeinander trafen. Dieses Aufeinandertreffen sehnten Capcom- wie SNK-fans sehr herbei, und sie wurden nicht enttäuscht. Das initiale "Capcom VS SNK - Millenium Fight 2000" war dabei meiner Meinung nach ein kleines Kunstwerk an sich:
Die frames der Charaktere waren (fast) allesamt neu oder zumindest re-vamped und nicht 1:1 aus bestehenden Spielen entnommen. So bekam man z.B. bei den Street Fighter Charakteren einen neuartigen design-mix aus dem bereits erschienen und damals aktuellen "Street Fighter 3", dem klassischen "Super Street Fighter 2 Turbo" und den Frames der "Alpha"-Serie. Und damit nicht genug: Bei M. Bison etwa sah man die introduction des heute typischen "Kick"-throws, welcher in der oft-gescholtenen "3D"-reihe "Street Fighter EX" seinen Ursprung hatte (!). Davon abgesehen handelte es sich bei den SNK-designs um völlig neue, capcomisierte Versionen der jeweiligen Charaktere. Damit nicht genug wies der erste Teil der CVS-Reihe auch viele verspielte Design-Schmankerl auf, wie etwa den retro-tech-/8Bit-look der Menüs und der HUD-Anzeige, die kleinen detaillierten Stage-Intros und den daran angepassten sound so wie den herrlich mechanisch-blechern klingenden Sprecher.


Alles wirkte sehr gut überlegt und liebevoll gestaltet. Ein fast perfektes, wunderschönes Spiel.
Das einzige was (etwas) fehlte war die Gameplay-Tiefe und damit eine höhere replay value.
Nicht, dass CVS1 anspruchslos wäre - ganz im Gegenteil - aber die Reduzierung auf 4 Buttons und das Fehlen sonstiger Gameplay-Gimmicks und Neuerungen (abgesehen von altbekanntem wie reversals, techthrows, super arts, dies, das, jenes...) war doch auffällig.
Hier half der 2. und weitaus beliebtere/bekanntere Teil "Capcom VS. SNK 2" aus [Ich hab übrigens keine Ahnung, was genau ein "Millionaire Fighting" genau beschreiben soll...aber...ach scheiß drauf, es klingt mächtig - Anm. D. Red.]. CVS2 brachte mit seinen 6 (!) verschiedenen auswählbaren Grooves und mit sauviel mehr Charakteren, 6-Button-Gameplay und und und genau diese Punkte wieder ins Gleichgewicht.

Hervorzuheben sind bei CVS2 designwise auch die grandiosen "SNKesquen" Illustrationen der Charaktere, wie im Bild zu sehen. Der Epische, leicht Reich&Schön/DailySoap-artige look steht auch den Street Fightern gut.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich zwar schon, dass ich auf die Stage-Intros und den Retro-Look des Vorgängers verzichten musste...aber CVS2 war mit seinen 3D-Hintergründen, zig Special Intros und sonstigem Schnickschnack auch in der Hinsicht ziemlich annehmbar.
Grandioses Spiel, welches ich auf der Dreamcast ohne Ende gezockt hab...wenn keine Gegner da waren gerne auch einfach im - sehr unterhaltsamen und fordernden - Survival Mode. Supersache!





3. STREET FIGHTER 3 - THIRD STRIKE (2001)



Okay, endlich ein reeller, reinrassiger fuckin Street Fighter Titel.
Folgendes zu den Titeln der "Street Fighter 3"-Serie: Hierzulande ist der 3. Teil der SF-Reihe wohl der unbekannteste und damit - herzlich willkommen in Deutschland - auch der unbeliebteste. Jeder in einer gewissen Altersklasse kennt die Street Fighter 2 Reihe, einfach weil jeder dieser Altersklasse Zugriff auf ein SNES oder Freunde mit eben jenem hatte. Doch für viele endete mit dem Ende der SNES-Zeit eben auch das Interesse an Street Fighter. Die Alpha-Reihe haben hierzulande dann nur noch die wenigsten auf dem Schirm...gab es doch mittlerweile flashigere und einsteigerfreundlichere Spiele wie Tekken oder später gar Soul Calibur & co. ...
Doch die die-hard-SF-fans wurden - typisch für Capcom - für ihr Langzeitinteresse belohnt und bekamen gameplaytechnisch immer anspruchsvollere Titel. Der tatsächliche 3. Teil der Street Fighter Reihe stellte dann in etwa den Zenit dieser Entwicklungszeit dar:
Alle gameplay-Finessen der Vorgängerspiele, welche sich als erfolgreich erwiesen hatten [lies: reversals, command overheads, quick/roll recovery, Super Combos, EX-specials, stun-meter, ein ausgeklügeltes juggling-System usw. usf. - Anm. D. Red.] wurden kulminiert zu einem Monster von einem Street Fighter Teil, und noch einen entscheidenden Schritt weitergeführt, durch die Einführung des "Parrying":
Durch parrying einer gegnerischen Attacke [kurzes nach-vorne-Drücken während des impacts einer Attacke - Anm. D. Red.] richtet diese nicht nur keinerlei Schaden an, sondern lässt dem parrierenden ebenfalls die möglichkeit zu einer Konter-Attacke.


Naja, mal von den gameplay-Feinheiten abgesehen sieht Street Fighter 3 einfach super & sehr schön gezeichnet aus, und featured einen ganz eigenen neuen look, der kaum zu vergleichen ist, weder mit der alten SF2-Reihe noch mit etwa der Alpha-Reihe...und dazu kommen noch die vielen neuen Charaktere...
...ähhh, ja. Und damit wären wir wohl auch bei einem der Gründe, warum sich der 3. Teil kaum massenwirksam durchsetzen konnte:
Die alten SF-Charaktere tauchen, mal von den üblichen Shoto-Charakteren und Chun Li abgesehen, fast gar nicht mehr auf,...und stattdessen bekommt der geneigte Spieler zunächst befremdlich wirkende dudes wie "Twelve", "Necro" oder "Q" vorgesetzt. Whutdafuxx? Tja.

Ein Roster bestehend aus 50% aliens & freaks und 50% Shotos? Hm, welche casual gamer wolltet ihr damit überzeugen, Capcom? Also...außer mir, versteht sich...

Wie so oft bei Capcom-Titeln mussten sich diese Charaktere nunmal erst etablieren, nur...war damals die SF-Reihe wie gesagt längst nicht mehr so breitenwirksam erfolgreich, und somit war der Zeitpunkt für Experimente denkbar, hm, schwierig.
Diese und andere Entscheidungen führten dazu, dass die Street Fighter 3 Reihe [von welcher ich hier zwar den 3. und letzten Teil, "Third Strike" ausgewählt habe...aber im Grunde stehen die Vorgänger "New Generation" und "Second Impact" diesem kaum in etwas nach - Anm. D. Red.] zumindest im Fighting-Game-feindlichen Deutschland der frühen 00er Jahre zieeemlich unter dem Radar lief.


Sehr schade, denn gerade in USA und Japan hatte die kompetitive Spielerszene sehr großen Gefallen an SF3, und über Jahre hinweg stellte SF3-3rdStrike das erfolgreichste Turnier-Spiel der SF-Reihe dar.
Auch ich hab das Spiel immer sehr gerne gezockt, allerdings gingen mir spätestens zu diesem Zeitpunkt wirklich die menschlichen Gegenspieler aus, was bedeutete dass z.B. mein Parry-game nur sehr, sehr rudimentär blieb. Trotzdem habe ich das spiel sehr gemocht, und ich glaube dieser Teil (die Dreamcast-Version) war es auch, die mich damals dazu brachte, mit einem Arcade-Stick statt wie bisher mit Pad zu spielen.
Es gibt 3rd strike heutzutage - soweit ich weiß - wieder als PS3/Xbox360-reissue-Version mit Online-Funktion (!!!)...das sollte ich mir unbedingt mal geben...prepare for battle!




2. ULTRA STREET FIGHTER 4 (2014)



Nagut, ich geb's zu: Dieser Platz für (Ultra) SF 4 ist tatsächlich hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass es sich um den derzeitigen aktuellesten SF-Teil handelt, und damit auch denjenigen Teil der am meisten gespielt wird und der einem derzeit entsprechend die meiste competition bietet.
Ich weiß nicht wo dieser Teil ansonsten bei mir ranken würde...aber die SF4-Serie ist - onlinefunktion sei dank - nunmal derzeit die Serie die ich am häufigsten spiele.
Die Geschichte zu SF4 ist ja mittlerweile schon eine kleine Legende in its own right geworden, nach welcher sich die SF-Serie in der Zeit nach dem semi-Debakel des 3. Teils in einer Art Schockstarre befand, aus welcher nur mit einem völligen Neustart und einer Rückbesinnung auf alte Tugenden wieder herausgefunden werden konnte.


Und genau das (plus viel mehr) lieferte der 4. Teil der Street Fighter Saga:
Ein stark vereinfachtes, quasi back-to-the-basics Gameplay, ohne viel Schnickschnack und überfordernder Gimmicks. Ein Character-Roster mit vielen der alten, beliebten Charaktere [i.e. gief, Chun, sim, Honda, Guile... - Anm. D. Red.]. Eine stärker auf den internationalen Markt ausgerichtete overall-Präsentation (noch weniger Anime-Elemente als bisher, wählbare englische Sprachausgabe, online-Modus, etc.). Alles in allem versuchte man sich auf die Elemente zu konzentrieren, welche den 2. Teil der Serie zu einem internationalen Erfolg gemacht hatten, und das "dunkle Zeitalter" von ca. 1995-2001 dabei möglichst entweder zu ignorieren oder die potentiellen neuen Fans zumindest nicht mit den Entwicklungen dieser Zeit zu verwirren.


Diese Strategie ging erstaunlicherweise sehr gut auf, und - sieheda! - nun haben wir sogar hier in Deutschland eine nicht geringe Anzahl an Fighting-Game-Fans, die wie selbstverständlich Street Fighter per Arcade Stick in ihrem Kinderzimmer zocken, ha! Wer hätte das gedacht?! Ich nicht mehr!
Es liegt also vieles nur an der Präsentation des Produkt, an gezielter und intelligenter Promo und an einer Orientierung am technischen und künstlerischen State-of-the-Art, statt sich zu sehr in der eigenen Kunstfertigkeit und Verspieltheit zu suhlen.


Die Motivation des kompletten Reboots der Serie merkt man SF4 als langjähriger Fan sehr deutlich an, und das gibt diesem Teil meiner Meinung nach die nötige positive Energie....äh, um's mal esotherisch auszudrücken. Sorry an der Stelle.
Wie auch immer...ich jedenfalls spiele derzeit zeitgleich 4 Teile (!?) der Serie mit unterschiedlichen accounts online, und zwar die Vanilla-Version & Super Street Fighter 4 per PSN, Super Street Fighter 4 AE bei windows live, sowie Ultra Street Fighter 4 per Steam Network.
Ich bin nicht sooo besonders gut, aber ich bin ein guter allrounder, der das flexible Spielen mehr mag als one-trick-ponies oder offense-/defense-only. Zugegeben...das sollte mich eigentlich zu einem vergleichsweise schlechten online-Spieler machen - aber es läuft einigermaßen, dange!





1. STREET FIGHTER ALPHA 3 (1998)



Yeah, das Ding hier, no homo, ist bei mir & Freunden/Geschwistern sowas wie die "Königsdisziplin", das ultimative be-all-end-all of Street Fighter games.
Warum?! Easy:
Wir waren damals schon große Fans von "Street Fighter Alpha 2", zu großen Teilen aufgrund der Tatsache dass wir stets klassische Kinder des SNES waren:
Den Arcade-Smashhit von damals, "Super Street Fighter 2 Turbo", in welchem unter anderem die heute üblichen Super Combos debütierten, bekamen wir nicht mit, zumal es davon keine Umsetzung für das SNES gab. Dumm gelaufen.
Dafür gab es allerdings - oddly enough - eine Umsetzung von "Street Fighter Alpha 2".
Und was war das für eine schlimme Umsetzung!
Das SNES konnte das Spiel schlicht und ergreifend nicht handlen: Zig animation frames (im Huntergrund und bei den Charakteren an sich) fielen der geringen Leistung zum Opfer, und man musste sich mit Ladezeiten beim Start JEDER Runde ["Round one...Fight! (pause, pause, pause, lad, lad, lad....)" uuund los ging's! - Anm. D. Red.] und nach jedem K.O. (!!!) rumschlagen, und dergleichen mehr.
ABER: Das war uns egal (!)....wir wussten es ja nicht besser, und hatten keinen Vergleich. Im Gegenteil:
Wir mochten die ganzen - für uns - urplötzlich erschienenen neuen Charaktere, wir feierten jedesmal ein kleines Fest wenn jemand erfolgreich eine Super Combo respektive Raging Demon ausführte, wir liebten den frischen, neuen look des Spiels, und den offensichtlichen Umstand, dass es sich um ein Prequel handeln sollte. Fanden wir alles super!


Das ging so weiter, und schließlich gab es für die PSX Street Fighter Alpha 3. Der port war zwar ähnlich lackluster, aber immerhin nicht sooo schlimm, plus es gab kleine Illustrationen während des Ladebildschirms vor jedem Kampf...und außerdem:

Wie geil war das Spiel bidde?

Gefühlte 1000 Charaktere...darunter ALLE unsere Lieblinge aus früheren Spielen, plus viele coole neue. Coole Hintergründe, 1000 Supercombos, verflucht viele spieltechnische Feinheiten und details...ein vergleichsweise cooler Story mode, mit ultimate Bison am Ende, eine Tonne genialer Survival Modes,  - Scheiße nochmal, das Spiel war ein Traum!


Das änderte sich auch logischerweise nicht, als es dann endlich für die Dreamcast eine praktisch arcade-perfect-Umsetzung des Spiels gab. Grandios!
Street Fighter Alpha 3 blieb aufgrund des für damalige Verhältnisse riesigen Charakter-Rosters, den ungeahnten spieltechnischen Möglichkeiten und Langzeitspaß-Garanten wie dem "ism"-System und dem frischen, crispy design ein absoluter Favorit, auf den sich alle einigen konnten.
Zu schade dass außer unseren Kreisen hierzulande damals halt kaum jemand was von diesem großartigen Titel mitbekommen hat. Coppt euch den shit und zockt das mal - go for broke!





Jo. Das war's dann für dieses mal mit dem Top-X-Artikel für dieses mal. 

Konnte man mal durchscrollen, oder?
Vielleicht gebt ihr der Sache ja mal nen try, und versucht euch in Street Fighter. Also...wie ihr seht: Titel und unterschiedliche Stile gibt es genug. Da is für jeden was dabei.
[...]
Naja....
Natürlich gesetzt den Fall ihr kriegt die Hadoken- und Shoryuken-Eingabe im Schlaf hin, klar.


Yeah, okay...puh...das war harte arbeit. Lange nicht mehr so viel Kram geschrieben. Ich muss mich wohl echt wieder etwas mehr disziplinieren, um wieder vollständig back auf meinem bullshit/grizzly/grind zu sein.

So, erstmal schönste Grüße aus'm Shadaloo-Headquarter,
euer Kapo des Nordflügels,
Ike Da Don Streezowicz.

Frieden!


Kommentare:

  1. Es heißt "Dange", nicht "Dang". Anfänger. Ansonsten nett.

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  2. "Dang" = Damn.
    ...soweit alles klar?! :)

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