Ach das ist schon interessant mit diesem Internet, oder?
Da ist man nun plötzlich in der Lage, mit den entsprechenden devices immer und überall zu jedem erdenklichen Zeitpunkt das gesammelte und geballte Wissen und die Information der Menschheit anzuzapfen. Keine Wissensrückstände mehr, kein uninformiert sein, und vor allem: Keine sich wiederholende Geschichte. Or so it seems.
Ich muss immer wieder feststellen: Das Gegenteil ist der Fall.
Mal abgesehen von den üblichen Tücken der (fehlenden) Medienkompetenz, die letztendlich dazu führen, dass einfach die falschen/zweifelhaften Quellen zitiert oder den falschen/zweifelhaften Predigern geglaubt wird...erkenne sogar ich im Bereich meiner privaten Freizeitvergnügungen immer wieder wie schwierig es ist allein die jüngste Vergangenheit via Internet zu rekonstruieren.
Die Schwierigkeit ergibt sich aus dem Umstand, dass ein Kollektiv der jeweils ehemals Involvierten das jeweilige geschichtliche Phänomen praktisch ungeprüft dem Rest der Welt erklären kann.
Unqualifizierte aber stets motivierte Zeitzeugen erklären allen anderen wie das so war.
Quasi eine vollständig demokratische Art der Geschichtsschreibung, oder besser: Eine Geschichtsschreibung derer, die am lautesten Schreien.
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Donnerstag, 2. August 2018
Warhammer 40k 2nd Edition: You're remembering it wrong.
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Freitag, 20. Mai 2016
Mutant Monday #17 - classic Usagi Yojimbo.
okay whut da fridge - Ewik lange isses her, dass ich diese Rubrik hier mit content gefüllt habe, aber - fear not - trotz der Tatsache dass keiner danach gefragt hat, hat sich euer Kumpli Ike Da Stryzzike rangesetzt und den nächsten Artikel dieser Reihe zusammengekloppt.
Warum?
Weil mein broder Corin heute Geburtstag hat, und ich dachte dass ich ihm so eine (wenn auch kleine) Freude machen kann...Der big homie ist nämlich ein Leidensgenosse, was das Sammeln von uralten playmates-Figuren angeht.
Also gut, was geht ab, der mofo der hier besprochen werden soll ist Usagi Yojimbo, der Samurai-Hase aus einer, äh, anderen Dimension.
[...].
Klingt bescheuert?
Herzlich willkommen im Turtles-Universum, bestehend aus popkulturellen Klischees, Lächerlichkeiten und mitunter einfach nur freaky BS.
Soweit so klar...
Warum?
Weil mein broder Corin heute Geburtstag hat, und ich dachte dass ich ihm so eine (wenn auch kleine) Freude machen kann...Der big homie ist nämlich ein Leidensgenosse, was das Sammeln von uralten playmates-Figuren angeht.
Also gut, was geht ab, der mofo der hier besprochen werden soll ist Usagi Yojimbo, der Samurai-Hase aus einer, äh, anderen Dimension.
[...].
Klingt bescheuert?
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Montag, 8. Februar 2016
Top-X-Sonntag: Top 5 Rap-Compilations
Kasalla, da isser wieder.Wie 1 verfluchter Phoenix (aus der Asche ich flieg) erhebt sich dieser Blog wieder aus den Trümmern um sich erneut von allen anderen minderwertigen Schmodder-Blogs/-Vlogs und sonstigem Kroppzeug abzusetzen und euch diesen realtalk zu bringen, den ihr lange vermisst habt.
Wie das funktioniert? Easy - ich schreib einfach auf was mich im Feld der Unterhaltung bzw. Musik so umtreibt, würze das ganze mit ein paar abgegriffenen Anglizismen und fertig.
"Wasz Lousz Ike? Warum mussten wir so lange auf den guaranteed hot shit warten, hm?" höre ich euch - zu recht - fragen. An dieser Stelle möchte ich im besonderen homeslice & Labelmate Fionn Birr danken, der mich durch eine epische motivational speech wieder dazu brachte an die Tastatur zu steppen...oder so ähnlich.
Also kanalisierte ich kurzerhand meinen inneren Menderes und sagte mir COM'ON! - NEVER GIVE UP! Selbst wenn ich derzeit noch so viele private und karrieretechnische (!) Baustellen zu bearbeiten habe - ein bissken Zeit für einen dahingeschluderten Blog-Artikel bleibt immer.
Wie das funktioniert? Easy - ich schreib einfach auf was mich im Feld der Unterhaltung bzw. Musik so umtreibt, würze das ganze mit ein paar abgegriffenen Anglizismen und fertig.
"Wasz Lousz Ike? Warum mussten wir so lange auf den guaranteed hot shit warten, hm?" höre ich euch - zu recht - fragen. An dieser Stelle möchte ich im besonderen homeslice & Labelmate Fionn Birr danken, der mich durch eine epische motivational speech wieder dazu brachte an die Tastatur zu steppen...oder so ähnlich.
Also kanalisierte ich kurzerhand meinen inneren Menderes und sagte mir COM'ON! - NEVER GIVE UP! Selbst wenn ich derzeit noch so viele private und karrieretechnische (!) Baustellen zu bearbeiten habe - ein bissken Zeit für einen dahingeschluderten Blog-Artikel bleibt immer.
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Samstag, 27. Juni 2015
BULLET - AUGE UM AUGE (1996) - superkurze Kritik.
Okay ich bin also gerade (aus diversesten Gründen, die hier nicht näher erläutert werden sollen) dabei, die Filmographie von Mickey Rourke chronologisch nachzuvollziehen. Während dieses umfangreichen Prozess' stolperte ich neulich über einen wohl häufig zugunsten von Juice oder Above The Rim übersehenen Tupac-Filmklassiker, nämlich "Bullet" aus dem Jahr 1996.
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Montag, 3. November 2014
Weedcarrier Report #1 - German Edition.
Hey Freunde & Feinde,
was geht ab, eure beiden buddies Ike Da Strike (of Hip Hop Hurrah-, C-Flow- & Rapversteher-fame) und TheFionn&Only (of hhvmag-, Letmytaperock- & Rapversteher-fame) haben sich in einer stellaren Fusion ein weiteres Mal zusammen getan (pause) um einen - für Rap in Deutschland - monumentalen, wegweisenden, aber zeitgleich auch schonungslosen und die Schmerzgrenze für zartbesaitete des öfteren strapazierenden Artikel für euch zusammen zu tackern.
Und dieser Artikel hat's in sich, liebste Freunde!
Wir widmen uns einem parttime-hobby von uns beiden, und zwar dem Phänomen der weedcarrier.
Was ein weedcarrier ist, fragt ihr?
Nagut, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen:
Ein weedcarrier bezeichnet eine Person, die ihren zweifelhaften Erfolg zumeist auf der schlichten Tatsache aufgebaut hat, dass eine andere Person, vornehmlich ihr Kumpel, ein erfolgreicher Künstler ist.
Der Term des "weed carrying" wird dabei eher als lose Metapher für jemanden verwendet, der quasi eine Art Wasserträger und Handlanger eines bekannteren Künstlers darstellt.
In vielen Fällen, insbesondere im US-amerikanischen weedcarrier-business, ist diese Bezeichnung jedoch durchaus wörtlich zu nehmen, muss doch jemand aus der entourage des Künstlers dafür sorgen, dass sich ständig feinstes Kush (zur Inspiration und Rekreation) in greifbarer Nähe befindet, und der Künstler selbst nicht wegen Cannabis-Besitz/Konsum gebustet werden kann (eff da po-po an dieser Stelle).
was geht ab, eure beiden buddies Ike Da Strike (of Hip Hop Hurrah-, C-Flow- & Rapversteher-fame) und TheFionn&Only (of hhvmag-, Letmytaperock- & Rapversteher-fame) haben sich in einer stellaren Fusion ein weiteres Mal zusammen getan (pause) um einen - für Rap in Deutschland - monumentalen, wegweisenden, aber zeitgleich auch schonungslosen und die Schmerzgrenze für zartbesaitete des öfteren strapazierenden Artikel für euch zusammen zu tackern.
Und dieser Artikel hat's in sich, liebste Freunde!
Wir widmen uns einem parttime-hobby von uns beiden, und zwar dem Phänomen der weedcarrier.
Was ein weedcarrier ist, fragt ihr?
Nagut, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen:
Ein weedcarrier bezeichnet eine Person, die ihren zweifelhaften Erfolg zumeist auf der schlichten Tatsache aufgebaut hat, dass eine andere Person, vornehmlich ihr Kumpel, ein erfolgreicher Künstler ist.
Der Term des "weed carrying" wird dabei eher als lose Metapher für jemanden verwendet, der quasi eine Art Wasserträger und Handlanger eines bekannteren Künstlers darstellt.
In vielen Fällen, insbesondere im US-amerikanischen weedcarrier-business, ist diese Bezeichnung jedoch durchaus wörtlich zu nehmen, muss doch jemand aus der entourage des Künstlers dafür sorgen, dass sich ständig feinstes Kush (zur Inspiration und Rekreation) in greifbarer Nähe befindet, und der Künstler selbst nicht wegen Cannabis-Besitz/Konsum gebustet werden kann (eff da po-po an dieser Stelle).
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Montag, 29. September 2014
Top-X-Sonntag: Top 5 "Mr./Mrs. Hip Hop"-Tracks.
heyyyyyau,
liebe Punker, Punnanis, Pisser, Partypeople & Playa-haters:
Es ist mal wieder Zeit die, ähm, journalistische Klinge (!?) zu schärfen, um euch einen messerscharf recherchierten Top-X-Artikel um Augen & Ohren zu ballern.
Ihr fragt euch:
"Ike Da Don Streezonelli...was wirst du uns dieses mal beibringen? wie kannst du uns noch mehr teachen & upliften als du es bisher bereits getan hast?! was zum flying fuck soll da noch kommen!?"
easy, Freunde.
Also:
Das diesmalige Thema ist zwar kein so besonders ausgefuchstes wie bei einigen meiner bisherigen Artikel [will meinen: Es ist auch für non-hiphop-affine Leser durchaus zu ertragen - Anm. D. Red.] - aber dafür inhaltlich umso ergiebiger.
Es geht dieses mal um Tracks, die sich mit Personifikationen von Hip Hop beschäftigen, dass heißt Tunes, in welchen die jeweiligen Künstler von Hip Hop nicht als Kultur, Musikstil oder wasweissich reden, sondern als Person.
liebe Punker, Punnanis, Pisser, Partypeople & Playa-haters:
Es ist mal wieder Zeit die, ähm, journalistische Klinge (!?) zu schärfen, um euch einen messerscharf recherchierten Top-X-Artikel um Augen & Ohren zu ballern.
Ihr fragt euch:
"Ike Da Don Streezonelli...was wirst du uns dieses mal beibringen? wie kannst du uns noch mehr teachen & upliften als du es bisher bereits getan hast?! was zum flying fuck soll da noch kommen!?"
easy, Freunde.
Also:
Das diesmalige Thema ist zwar kein so besonders ausgefuchstes wie bei einigen meiner bisherigen Artikel [will meinen: Es ist auch für non-hiphop-affine Leser durchaus zu ertragen - Anm. D. Red.] - aber dafür inhaltlich umso ergiebiger.
Es geht dieses mal um Tracks, die sich mit Personifikationen von Hip Hop beschäftigen, dass heißt Tunes, in welchen die jeweiligen Künstler von Hip Hop nicht als Kultur, Musikstil oder wasweissich reden, sondern als Person.
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Mittwoch, 17. September 2014
Top-5 Sonntag: Top 5 Street Fighter games.
yeah ihr Punker.
So, ...seid ihr schön verwirrt ob des Titels der diesmaligen Top-X-Ausgabe, hm?
Folgendes, Freunde:
Wer sich denkt "öhhh, diesmal nix mit musik?! megadumm, digga, ich will diesen ruffen rapshit, den du sonst hart am aufrepresenten bist, ike!" - dem sei zweierlei gesagt:
a) Gebt diesem Artikel hier mal ne Chance. Er ist genauso liebevoll recherchiert und ausformuliert wie alles andere auf diesem Blog auch. Steckt viel Herzblut drinne und so...blabla, kennt ihr ja.
b) demnächst ist wieder Zeit für HIPHAP, alter! Klare Sache. Nur Geduld.
Euer guter Freund Ike Da Streezy ist - ich weiß nicht ob ich es im Kontext dieses Blogs jemals erwähnte - ein sehr, sehr, SEHR großer Fan der Street Fighter Serie aus dem Hause Capcom.
Ich spiele die Street Fighter Spiele seit den Frühen 90er Jahren, also etwa seit dem Zeitpunkt als der SNES-port des ursprünglichen Street Fighter 2 in Europa veröffentlicht wurde.
In der Folge habe ich als Kind die SNES-updates Street Fighter 2 Turbo und dann Super Street Fighter 2 bis zur (nicht nur) proverbialen Besinnungslosigkeit mit Freunden, Brüdern und alleine gespielt.
Die Street Fighter Serie begeleitet mich also seit nunmehr ca. 22+ Jahren.
Wow. Puh. Das hört sich schon mächtig an, wenn ich mir das hier mal selber vor Augen halte. Dang, homez.
Naja, zurück zum Thema:
Das grandiose an der Firma Capcom im Allgemeinen ist dabei, dass sie jeweils relativ Einsteiger-unfreundliche Spiele produzieren, die jeweils vergleichsweise spezielle Nischen bedienen. Der clou daran ist, dass, wenn man jeweils den Punkt erreicht hat, die Spiele zu "meistern" oder allein die Intention zu verstehen - sieht man sich einem vergleichsweise zusammenhängenden und sich ständig selbst zitierenden Universum voller Selbstironie, speziellem Nerd-Humor und Langzeit-Motivation gegenüber.
Das ist die Magie von Capcom, meiner bescheidenen Meinung nach.
Die häufig geäußerten Vorwürfe der Spielergemeinde, Capcom melke die cash-cow mit ihren Trademark-Serien ein weeenig zu offensichtlich, sind zwar nachvollziehbar aber nichtdestoweniger haltlos, denn: Capcom ist keine Firma für dieses eine 1-hit-wonder-Spiel, welches alle Rekorde bricht, sondern vielmehr eine Firma die bei der Spieleentwicklung auf longevity und Optimierung des eigenen Produkts setzt. Auch wenn ein Titel initial keinen großen Erfolg darstellt, wird an der Idee, am Konzept so lange gefeilt und geschliffen, bis sich dem Spieler die Intention in vollem Umfang erschließt. Und das geschieht bei Capcom nunmal via sequels, prequels, updates & upgrades. Nunja.
Und die berüchtigte Street Fighter Spielserie exemplifiziert diese Nerd-Magie wie keine Andere Capcom-Reihe:
Ständig tauchen alte Bekannte, neue Charaktere, sonstige Gegenstände & whatnot in Hintergründen auf, oder werden in Abspännen, Intros oder Stage-Intros gezeigt, so dass dem langjährigem Fan bei jedem neuen Teil jeweils viele "aha!-, "achso!", oder "guckmalan!"-Momente gewiss sind.
Nun muss man natürlich sagen, dass in der Streetfighter-Reihe Unmengen an verschiedenen Titeln auf den verschiedensten Plattformen erschienen sind. Fast in allen Fällen bilden die jeweiligen Arcade-Ports die Grundlage der schlussendlichen Konsolen-Umsetzungen, denn, auch wenn das ganze aus deutscher Sicht heute befremdlich erscheinen mag: Street Fighter Titel und alle anderen Titel des Fighting- oder Beat-Em-Up-Genres haben [überall außer in Deutschland - Anm. D. Red.] ihren Ursprung in der kompetitiven Spielhallenkultur, in welcher der dirkete Schlagabtausch zwischen zwei menschlichen Spielern selbstverständlich sehr schnell zum Erfolgsmodell wurde.
In diesem Top-X-Artikel geht es stets um die Spielhallen-Ausgabe des jeweiligen Titels, bzw. die bestmögliche Umsetzung dieser...sofern nicht anders vermerkt. Ich versuche mich hier nicht als alten Arcade-Veteranen darzustellen, sondern nur sicherzustellen, dass von der jeweils "besten" Version gesprochen wird, und nicht von einem verkrüppelten PSX- oder SNES-port, der nur die Hälfte der Animation Frames & lange Ladezeiten aufweist. Nahmeen?
Ok.
Dann dürfte soweit alles geklärt sein, uuuuund los geht's - go for it, maaan!
5. MARVEL SUPER HEROES VS. STREET FIGHTER (1997)
Okay, fangen wir gleich mal mit einem vergleichsweise weniger bekannten Titel an.
Die meisten mit Ahnung von der Materie kennen die "Marvel VS Capcom"-Reihe, in welcher Marvel Superhelden auf bekannte Streetfighter- respektive Capcom-Charaktere treffen. Der bekannteste Titel dieser Reihe ist wohl nach wie vor "Marvel VS Capcom 2" aus dem Jahre 2000.
Den initialen Startschuss für den Clash der Universen stellte 1994 das Spiel "X-Men: Children Of The Atom" dar, welches hauptsächlich in den Arcades bekannt wurde und dessen Konsolen-Ports ziemlich schwächelten.
Für "Children Of The Atom" wurden von Capcom also Frames für diverse X-men Charaktere geschaffen - aufbauend darauf erschien 1995 "Marvel Super Heroes" und wenig später "X-Men VS Street Fighter" der unausweichliche erste Zusammenprall der Urgewalten.
Und dieser Clash macht Sinn auf allen Ebenen: Mit den Frames der damals aktuellen Street Fighter Alpha Sub-Serie hatte Capcom ein sehr comic-haftes, nicht zu sehr Anime-artiges design ihrer klassischen Charaktere zur Verfügung, welche sich bestens mit den Marvel-frames kombinieren ließ.
Etwas aufgewertete und 1,2 neue, flashy-specialmoves für die altbekannten Street Fighter wie Ken, Zangief & Co., et voila - fertig war das quietschbunte und super-chaotische Comic-Spiel.
Was ich speziell an diesem Spiel mochte, und was es für mich abhob von den späteren, vielleicht ausgeklügelteren Spielen der Serie, war der grandiose Fakt, dass der Name jedes Supercombo-Finish eines jeden Charakters von einem Sprecher/Kommentator aus dem Off in bestem american english hereingerufen wurde...eine meiner Meinung nach geniale Idee, die den over-the-top-Superhelden-Aspekt und die comiciness des Spiels noch mehr hervorhebt. Darüber hinaus war ich mit der Anzahl der Charaktere durchaus zufrieden. Klar, in MvC2 gab es schlussendlich zig Charaktere mehr zu Auswahl, aber ich zumindest mochte die leicht eingeschränkte Quantität, die es ermöglichte, sich noch mehr auf 1,2 der Charaktere zu konzentrieren, statt vor einem Wust aus interessanten, auswählbaren Figuren zu stehen und schlussendlich keinen davon wirklich zu beherrschen. Aber das bin natürlich nur ich, seh ich ein...
4. CAPCOM VS. SNK 2 - MILLIONAIRE FIGHTING 2001 (2001)
Gut, nun zu einem Titel aus der "Capcom VS SNK"-Reihe, in welcher die bekannten Street Fighter- Darkstalker- und sonstigen dudes & dudettes auf ihre ewigen Gegenspieler (unter anderem) aus den "King Of Fighters"- und "Samurai Shodown"-Spielen aufeinander trafen. Dieses Aufeinandertreffen sehnten Capcom- wie SNK-fans sehr herbei, und sie wurden nicht enttäuscht. Das initiale "Capcom VS SNK - Millenium Fight 2000" war dabei meiner Meinung nach ein kleines Kunstwerk an sich:
Die frames der Charaktere waren (fast) allesamt neu oder zumindest re-vamped und nicht 1:1 aus bestehenden Spielen entnommen. So bekam man z.B. bei den Street Fighter Charakteren einen neuartigen design-mix aus dem bereits erschienen und damals aktuellen "Street Fighter 3", dem klassischen "Super Street Fighter 2 Turbo" und den Frames der "Alpha"-Serie. Und damit nicht genug: Bei M. Bison etwa sah man die introduction des heute typischen "Kick"-throws, welcher in der oft-gescholtenen "3D"-reihe "Street Fighter EX" seinen Ursprung hatte (!). Davon abgesehen handelte es sich bei den SNK-designs um völlig neue, capcomisierte Versionen der jeweiligen Charaktere. Damit nicht genug wies der erste Teil der CVS-Reihe auch viele verspielte Design-Schmankerl auf, wie etwa den retro-tech-/8Bit-look der Menüs und der HUD-Anzeige, die kleinen detaillierten Stage-Intros und den daran angepassten sound so wie den herrlich mechanisch-blechern klingenden Sprecher.
Alles wirkte sehr gut überlegt und liebevoll gestaltet. Ein fast perfektes, wunderschönes Spiel.
Das einzige was (etwas) fehlte war die Gameplay-Tiefe und damit eine höhere replay value.
Nicht, dass CVS1 anspruchslos wäre - ganz im Gegenteil - aber die Reduzierung auf 4 Buttons und das Fehlen sonstiger Gameplay-Gimmicks und Neuerungen (abgesehen von altbekanntem wie reversals, techthrows, super arts, dies, das, jenes...) war doch auffällig.
Hier half der 2. und weitaus beliebtere/bekanntere Teil "Capcom VS. SNK 2" aus [Ich hab übrigens keine Ahnung, was genau ein "Millionaire Fighting" genau beschreiben soll...aber...ach scheiß drauf, es klingt mächtig - Anm. D. Red.]. CVS2 brachte mit seinen 6 (!) verschiedenen auswählbaren Grooves und mit sauviel mehr Charakteren, 6-Button-Gameplay und und und genau diese Punkte wieder ins Gleichgewicht.
Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich zwar schon, dass ich auf die Stage-Intros und den Retro-Look des Vorgängers verzichten musste...aber CVS2 war mit seinen 3D-Hintergründen, zig Special Intros und sonstigem Schnickschnack auch in der Hinsicht ziemlich annehmbar.
Grandioses Spiel, welches ich auf der Dreamcast ohne Ende gezockt hab...wenn keine Gegner da waren gerne auch einfach im - sehr unterhaltsamen und fordernden - Survival Mode. Supersache!
3. STREET FIGHTER 3 - THIRD STRIKE (2001)
Okay, endlich ein reeller, reinrassiger fuckin Street Fighter Titel.
Folgendes zu den Titeln der "Street Fighter 3"-Serie: Hierzulande ist der 3. Teil der SF-Reihe wohl der unbekannteste und damit - herzlich willkommen in Deutschland - auch der unbeliebteste. Jeder in einer gewissen Altersklasse kennt die Street Fighter 2 Reihe, einfach weil jeder dieser Altersklasse Zugriff auf ein SNES oder Freunde mit eben jenem hatte. Doch für viele endete mit dem Ende der SNES-Zeit eben auch das Interesse an Street Fighter. Die Alpha-Reihe haben hierzulande dann nur noch die wenigsten auf dem Schirm...gab es doch mittlerweile flashigere und einsteigerfreundlichere Spiele wie Tekken oder später gar Soul Calibur & co. ...
Doch die die-hard-SF-fans wurden - typisch für Capcom - für ihr Langzeitinteresse belohnt und bekamen gameplaytechnisch immer anspruchsvollere Titel. Der tatsächliche 3. Teil der Street Fighter Reihe stellte dann in etwa den Zenit dieser Entwicklungszeit dar:
Alle gameplay-Finessen der Vorgängerspiele, welche sich als erfolgreich erwiesen hatten [lies: reversals, command overheads, quick/roll recovery, Super Combos, EX-specials, stun-meter, ein ausgeklügeltes juggling-System usw. usf. - Anm. D. Red.] wurden kulminiert zu einem Monster von einem Street Fighter Teil, und noch einen entscheidenden Schritt weitergeführt, durch die Einführung des "Parrying":
Durch parrying einer gegnerischen Attacke [kurzes nach-vorne-Drücken während des impacts einer Attacke - Anm. D. Red.] richtet diese nicht nur keinerlei Schaden an, sondern lässt dem parrierenden ebenfalls die möglichkeit zu einer Konter-Attacke.
Naja, mal von den gameplay-Feinheiten abgesehen sieht Street Fighter 3 einfach super & sehr schön gezeichnet aus, und featured einen ganz eigenen neuen look, der kaum zu vergleichen ist, weder mit der alten SF2-Reihe noch mit etwa der Alpha-Reihe...und dazu kommen noch die vielen neuen Charaktere...
...ähhh, ja. Und damit wären wir wohl auch bei einem der Gründe, warum sich der 3. Teil kaum massenwirksam durchsetzen konnte:
Die alten SF-Charaktere tauchen, mal von den üblichen Shoto-Charakteren und Chun Li abgesehen, fast gar nicht mehr auf,...und stattdessen bekommt der geneigte Spieler zunächst befremdlich wirkende dudes wie "Twelve", "Necro" oder "Q" vorgesetzt. Whutdafuxx? Tja.
Wie so oft bei Capcom-Titeln mussten sich diese Charaktere nunmal erst etablieren, nur...war damals die SF-Reihe wie gesagt längst nicht mehr so breitenwirksam erfolgreich, und somit war der Zeitpunkt für Experimente denkbar, hm, schwierig.
Diese und andere Entscheidungen führten dazu, dass die Street Fighter 3 Reihe [von welcher ich hier zwar den 3. und letzten Teil, "Third Strike" ausgewählt habe...aber im Grunde stehen die Vorgänger "New Generation" und "Second Impact" diesem kaum in etwas nach - Anm. D. Red.] zumindest im Fighting-Game-feindlichen Deutschland der frühen 00er Jahre zieeemlich unter dem Radar lief.
Sehr schade, denn gerade in USA und Japan hatte die kompetitive Spielerszene sehr großen Gefallen an SF3, und über Jahre hinweg stellte SF3-3rdStrike das erfolgreichste Turnier-Spiel der SF-Reihe dar.
Auch ich hab das Spiel immer sehr gerne gezockt, allerdings gingen mir spätestens zu diesem Zeitpunkt wirklich die menschlichen Gegenspieler aus, was bedeutete dass z.B. mein Parry-game nur sehr, sehr rudimentär blieb. Trotzdem habe ich das spiel sehr gemocht, und ich glaube dieser Teil (die Dreamcast-Version) war es auch, die mich damals dazu brachte, mit einem Arcade-Stick statt wie bisher mit Pad zu spielen.
Es gibt 3rd strike heutzutage - soweit ich weiß - wieder als PS3/Xbox360-reissue-Version mit Online-Funktion (!!!)...das sollte ich mir unbedingt mal geben...prepare for battle!
2. ULTRA STREET FIGHTER 4 (2014)
Nagut, ich geb's zu: Dieser Platz für (Ultra) SF 4 ist tatsächlich hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass es sich um den derzeitigen aktuellesten SF-Teil handelt, und damit auch denjenigen Teil der am meisten gespielt wird und der einem derzeit entsprechend die meiste competition bietet.
Ich weiß nicht wo dieser Teil ansonsten bei mir ranken würde...aber die SF4-Serie ist - onlinefunktion sei dank - nunmal derzeit die Serie die ich am häufigsten spiele.
Die Geschichte zu SF4 ist ja mittlerweile schon eine kleine Legende in its own right geworden, nach welcher sich die SF-Serie in der Zeit nach dem semi-Debakel des 3. Teils in einer Art Schockstarre befand, aus welcher nur mit einem völligen Neustart und einer Rückbesinnung auf alte Tugenden wieder herausgefunden werden konnte.
Und genau das (plus viel mehr) lieferte der 4. Teil der Street Fighter Saga:
Ein stark vereinfachtes, quasi back-to-the-basics Gameplay, ohne viel Schnickschnack und überfordernder Gimmicks. Ein Character-Roster mit vielen der alten, beliebten Charaktere [i.e. gief, Chun, sim, Honda, Guile... - Anm. D. Red.]. Eine stärker auf den internationalen Markt ausgerichtete overall-Präsentation (noch weniger Anime-Elemente als bisher, wählbare englische Sprachausgabe, online-Modus, etc.). Alles in allem versuchte man sich auf die Elemente zu konzentrieren, welche den 2. Teil der Serie zu einem internationalen Erfolg gemacht hatten, und das "dunkle Zeitalter" von ca. 1995-2001 dabei möglichst entweder zu ignorieren oder die potentiellen neuen Fans zumindest nicht mit den Entwicklungen dieser Zeit zu verwirren.
Diese Strategie ging erstaunlicherweise sehr gut auf, und - sieheda! - nun haben wir sogar hier in Deutschland eine nicht geringe Anzahl an Fighting-Game-Fans, die wie selbstverständlich Street Fighter per Arcade Stick in ihrem Kinderzimmer zocken, ha! Wer hätte das gedacht?! Ich nicht mehr!
Es liegt also vieles nur an der Präsentation des Produkt, an gezielter und intelligenter Promo und an einer Orientierung am technischen und künstlerischen State-of-the-Art, statt sich zu sehr in der eigenen Kunstfertigkeit und Verspieltheit zu suhlen.
Die Motivation des kompletten Reboots der Serie merkt man SF4 als langjähriger Fan sehr deutlich an, und das gibt diesem Teil meiner Meinung nach die nötige positive Energie....äh, um's mal esotherisch auszudrücken. Sorry an der Stelle.
Wie auch immer...ich jedenfalls spiele derzeit zeitgleich 4 Teile (!?) der Serie mit unterschiedlichen accounts online, und zwar die Vanilla-Version & Super Street Fighter 4 per PSN, Super Street Fighter 4 AE bei windows live, sowie Ultra Street Fighter 4 per Steam Network.
Ich bin nicht sooo besonders gut, aber ich bin ein guter allrounder, der das flexible Spielen mehr mag als one-trick-ponies oder offense-/defense-only. Zugegeben...das sollte mich eigentlich zu einem vergleichsweise schlechten online-Spieler machen - aber es läuft einigermaßen, dange!
1. STREET FIGHTER ALPHA 3 (1998)
Yeah, das Ding hier, no homo, ist bei mir & Freunden/Geschwistern sowas wie die "Königsdisziplin", das ultimative be-all-end-all of Street Fighter games.
Warum?! Easy:
Wir waren damals schon große Fans von "Street Fighter Alpha 2", zu großen Teilen aufgrund der Tatsache dass wir stets klassische Kinder des SNES waren:
Den Arcade-Smashhit von damals, "Super Street Fighter 2 Turbo", in welchem unter anderem die heute üblichen Super Combos debütierten, bekamen wir nicht mit, zumal es davon keine Umsetzung für das SNES gab. Dumm gelaufen.
Dafür gab es allerdings - oddly enough - eine Umsetzung von "Street Fighter Alpha 2".
Und was war das für eine schlimme Umsetzung!
Das SNES konnte das Spiel schlicht und ergreifend nicht handlen: Zig animation frames (im Huntergrund und bei den Charakteren an sich) fielen der geringen Leistung zum Opfer, und man musste sich mit Ladezeiten beim Start JEDER Runde ["Round one...Fight! (pause, pause, pause, lad, lad, lad....)" uuund los ging's! - Anm. D. Red.] und nach jedem K.O. (!!!) rumschlagen, und dergleichen mehr.
ABER: Das war uns egal (!)....wir wussten es ja nicht besser, und hatten keinen Vergleich. Im Gegenteil:
Wir mochten die ganzen - für uns - urplötzlich erschienenen neuen Charaktere, wir feierten jedesmal ein kleines Fest wenn jemand erfolgreich eine Super Combo respektive Raging Demon ausführte, wir liebten den frischen, neuen look des Spiels, und den offensichtlichen Umstand, dass es sich um ein Prequel handeln sollte. Fanden wir alles super!
Das ging so weiter, und schließlich gab es für die PSX Street Fighter Alpha 3. Der port war zwar ähnlich lackluster, aber immerhin nicht sooo schlimm, plus es gab kleine Illustrationen während des Ladebildschirms vor jedem Kampf...und außerdem:
Wie geil war das Spiel bidde?
Gefühlte 1000 Charaktere...darunter ALLE unsere Lieblinge aus früheren Spielen, plus viele coole neue. Coole Hintergründe, 1000 Supercombos, verflucht viele spieltechnische Feinheiten und details...ein vergleichsweise cooler Story mode, mit ultimate Bison am Ende, eine Tonne genialer Survival Modes, - Scheiße nochmal, das Spiel war ein Traum!
Das änderte sich auch logischerweise nicht, als es dann endlich für die Dreamcast eine praktisch arcade-perfect-Umsetzung des Spiels gab. Grandios!
Street Fighter Alpha 3 blieb aufgrund des für damalige Verhältnisse riesigen Charakter-Rosters, den ungeahnten spieltechnischen Möglichkeiten und Langzeitspaß-Garanten wie dem "ism"-System und dem frischen, crispy design ein absoluter Favorit, auf den sich alle einigen konnten.
Zu schade dass außer unseren Kreisen hierzulande damals halt kaum jemand was von diesem großartigen Titel mitbekommen hat. Coppt euch den shit und zockt das mal - go for broke!
Jo. Das war's dann für dieses mal mit dem Top-X-Artikel für dieses mal.
Konnte man mal durchscrollen, oder?
Vielleicht gebt ihr der Sache ja mal nen try, und versucht euch in Street Fighter. Also...wie ihr seht: Titel und unterschiedliche Stile gibt es genug. Da is für jeden was dabei.
[...]
Naja....
Natürlich gesetzt den Fall ihr kriegt die Hadoken- und Shoryuken-Eingabe im Schlaf hin, klar.
Yeah, okay...puh...das war harte arbeit. Lange nicht mehr so viel Kram geschrieben. Ich muss mich wohl echt wieder etwas mehr disziplinieren, um wieder vollständig back auf meinem bullshit/grizzly/grind zu sein.
So, erstmal schönste Grüße aus'm Shadaloo-Headquarter,
euer Kapo des Nordflügels,
Ike Da Don Streezowicz.
Frieden!
So, ...seid ihr schön verwirrt ob des Titels der diesmaligen Top-X-Ausgabe, hm?
Folgendes, Freunde:
Wer sich denkt "öhhh, diesmal nix mit musik?! megadumm, digga, ich will diesen ruffen rapshit, den du sonst hart am aufrepresenten bist, ike!" - dem sei zweierlei gesagt:
a) Gebt diesem Artikel hier mal ne Chance. Er ist genauso liebevoll recherchiert und ausformuliert wie alles andere auf diesem Blog auch. Steckt viel Herzblut drinne und so...blabla, kennt ihr ja.
b) demnächst ist wieder Zeit für HIPHAP, alter! Klare Sache. Nur Geduld.
Euer guter Freund Ike Da Streezy ist - ich weiß nicht ob ich es im Kontext dieses Blogs jemals erwähnte - ein sehr, sehr, SEHR großer Fan der Street Fighter Serie aus dem Hause Capcom.
Ich spiele die Street Fighter Spiele seit den Frühen 90er Jahren, also etwa seit dem Zeitpunkt als der SNES-port des ursprünglichen Street Fighter 2 in Europa veröffentlicht wurde.
In der Folge habe ich als Kind die SNES-updates Street Fighter 2 Turbo und dann Super Street Fighter 2 bis zur (nicht nur) proverbialen Besinnungslosigkeit mit Freunden, Brüdern und alleine gespielt.
Die Street Fighter Serie begeleitet mich also seit nunmehr ca. 22+ Jahren.
Wow. Puh. Das hört sich schon mächtig an, wenn ich mir das hier mal selber vor Augen halte. Dang, homez.
Naja, zurück zum Thema:
Das grandiose an der Firma Capcom im Allgemeinen ist dabei, dass sie jeweils relativ Einsteiger-unfreundliche Spiele produzieren, die jeweils vergleichsweise spezielle Nischen bedienen. Der clou daran ist, dass, wenn man jeweils den Punkt erreicht hat, die Spiele zu "meistern" oder allein die Intention zu verstehen - sieht man sich einem vergleichsweise zusammenhängenden und sich ständig selbst zitierenden Universum voller Selbstironie, speziellem Nerd-Humor und Langzeit-Motivation gegenüber.
Das ist die Magie von Capcom, meiner bescheidenen Meinung nach.
Die häufig geäußerten Vorwürfe der Spielergemeinde, Capcom melke die cash-cow mit ihren Trademark-Serien ein weeenig zu offensichtlich, sind zwar nachvollziehbar aber nichtdestoweniger haltlos, denn: Capcom ist keine Firma für dieses eine 1-hit-wonder-Spiel, welches alle Rekorde bricht, sondern vielmehr eine Firma die bei der Spieleentwicklung auf longevity und Optimierung des eigenen Produkts setzt. Auch wenn ein Titel initial keinen großen Erfolg darstellt, wird an der Idee, am Konzept so lange gefeilt und geschliffen, bis sich dem Spieler die Intention in vollem Umfang erschließt. Und das geschieht bei Capcom nunmal via sequels, prequels, updates & upgrades. Nunja.
Und die berüchtigte Street Fighter Spielserie exemplifiziert diese Nerd-Magie wie keine Andere Capcom-Reihe:
Ständig tauchen alte Bekannte, neue Charaktere, sonstige Gegenstände & whatnot in Hintergründen auf, oder werden in Abspännen, Intros oder Stage-Intros gezeigt, so dass dem langjährigem Fan bei jedem neuen Teil jeweils viele "aha!-, "achso!", oder "guckmalan!"-Momente gewiss sind.
Nun muss man natürlich sagen, dass in der Streetfighter-Reihe Unmengen an verschiedenen Titeln auf den verschiedensten Plattformen erschienen sind. Fast in allen Fällen bilden die jeweiligen Arcade-Ports die Grundlage der schlussendlichen Konsolen-Umsetzungen, denn, auch wenn das ganze aus deutscher Sicht heute befremdlich erscheinen mag: Street Fighter Titel und alle anderen Titel des Fighting- oder Beat-Em-Up-Genres haben [überall außer in Deutschland - Anm. D. Red.] ihren Ursprung in der kompetitiven Spielhallenkultur, in welcher der dirkete Schlagabtausch zwischen zwei menschlichen Spielern selbstverständlich sehr schnell zum Erfolgsmodell wurde.
In diesem Top-X-Artikel geht es stets um die Spielhallen-Ausgabe des jeweiligen Titels, bzw. die bestmögliche Umsetzung dieser...sofern nicht anders vermerkt. Ich versuche mich hier nicht als alten Arcade-Veteranen darzustellen, sondern nur sicherzustellen, dass von der jeweils "besten" Version gesprochen wird, und nicht von einem verkrüppelten PSX- oder SNES-port, der nur die Hälfte der Animation Frames & lange Ladezeiten aufweist. Nahmeen?
Ok.
Dann dürfte soweit alles geklärt sein, uuuuund los geht's - go for it, maaan!
5. MARVEL SUPER HEROES VS. STREET FIGHTER (1997)
Okay, fangen wir gleich mal mit einem vergleichsweise weniger bekannten Titel an.
Die meisten mit Ahnung von der Materie kennen die "Marvel VS Capcom"-Reihe, in welcher Marvel Superhelden auf bekannte Streetfighter- respektive Capcom-Charaktere treffen. Der bekannteste Titel dieser Reihe ist wohl nach wie vor "Marvel VS Capcom 2" aus dem Jahre 2000.
Den initialen Startschuss für den Clash der Universen stellte 1994 das Spiel "X-Men: Children Of The Atom" dar, welches hauptsächlich in den Arcades bekannt wurde und dessen Konsolen-Ports ziemlich schwächelten.
Für "Children Of The Atom" wurden von Capcom also Frames für diverse X-men Charaktere geschaffen - aufbauend darauf erschien 1995 "Marvel Super Heroes" und wenig später "X-Men VS Street Fighter" der unausweichliche erste Zusammenprall der Urgewalten.
Und dieser Clash macht Sinn auf allen Ebenen: Mit den Frames der damals aktuellen Street Fighter Alpha Sub-Serie hatte Capcom ein sehr comic-haftes, nicht zu sehr Anime-artiges design ihrer klassischen Charaktere zur Verfügung, welche sich bestens mit den Marvel-frames kombinieren ließ.
Etwas aufgewertete und 1,2 neue, flashy-specialmoves für die altbekannten Street Fighter wie Ken, Zangief & Co., et voila - fertig war das quietschbunte und super-chaotische Comic-Spiel.
Ich fand ja im speziellen auch die obig gezeigten Illustrationen der Charaktere sehr göttlich. Ryu, Akuma, Cyclops - sahen einfach alle aus wie 12 Jahre alt.
Was ich speziell an diesem Spiel mochte, und was es für mich abhob von den späteren, vielleicht ausgeklügelteren Spielen der Serie, war der grandiose Fakt, dass der Name jedes Supercombo-Finish eines jeden Charakters von einem Sprecher/Kommentator aus dem Off in bestem american english hereingerufen wurde...eine meiner Meinung nach geniale Idee, die den over-the-top-Superhelden-Aspekt und die comiciness des Spiels noch mehr hervorhebt. Darüber hinaus war ich mit der Anzahl der Charaktere durchaus zufrieden. Klar, in MvC2 gab es schlussendlich zig Charaktere mehr zu Auswahl, aber ich zumindest mochte die leicht eingeschränkte Quantität, die es ermöglichte, sich noch mehr auf 1,2 der Charaktere zu konzentrieren, statt vor einem Wust aus interessanten, auswählbaren Figuren zu stehen und schlussendlich keinen davon wirklich zu beherrschen. Aber das bin natürlich nur ich, seh ich ein...
4. CAPCOM VS. SNK 2 - MILLIONAIRE FIGHTING 2001 (2001)
Gut, nun zu einem Titel aus der "Capcom VS SNK"-Reihe, in welcher die bekannten Street Fighter- Darkstalker- und sonstigen dudes & dudettes auf ihre ewigen Gegenspieler (unter anderem) aus den "King Of Fighters"- und "Samurai Shodown"-Spielen aufeinander trafen. Dieses Aufeinandertreffen sehnten Capcom- wie SNK-fans sehr herbei, und sie wurden nicht enttäuscht. Das initiale "Capcom VS SNK - Millenium Fight 2000" war dabei meiner Meinung nach ein kleines Kunstwerk an sich:
Die frames der Charaktere waren (fast) allesamt neu oder zumindest re-vamped und nicht 1:1 aus bestehenden Spielen entnommen. So bekam man z.B. bei den Street Fighter Charakteren einen neuartigen design-mix aus dem bereits erschienen und damals aktuellen "Street Fighter 3", dem klassischen "Super Street Fighter 2 Turbo" und den Frames der "Alpha"-Serie. Und damit nicht genug: Bei M. Bison etwa sah man die introduction des heute typischen "Kick"-throws, welcher in der oft-gescholtenen "3D"-reihe "Street Fighter EX" seinen Ursprung hatte (!). Davon abgesehen handelte es sich bei den SNK-designs um völlig neue, capcomisierte Versionen der jeweiligen Charaktere. Damit nicht genug wies der erste Teil der CVS-Reihe auch viele verspielte Design-Schmankerl auf, wie etwa den retro-tech-/8Bit-look der Menüs und der HUD-Anzeige, die kleinen detaillierten Stage-Intros und den daran angepassten sound so wie den herrlich mechanisch-blechern klingenden Sprecher.
Alles wirkte sehr gut überlegt und liebevoll gestaltet. Ein fast perfektes, wunderschönes Spiel.
Das einzige was (etwas) fehlte war die Gameplay-Tiefe und damit eine höhere replay value.
Nicht, dass CVS1 anspruchslos wäre - ganz im Gegenteil - aber die Reduzierung auf 4 Buttons und das Fehlen sonstiger Gameplay-Gimmicks und Neuerungen (abgesehen von altbekanntem wie reversals, techthrows, super arts, dies, das, jenes...) war doch auffällig.
Hier half der 2. und weitaus beliebtere/bekanntere Teil "Capcom VS. SNK 2" aus [Ich hab übrigens keine Ahnung, was genau ein "Millionaire Fighting" genau beschreiben soll...aber...ach scheiß drauf, es klingt mächtig - Anm. D. Red.]. CVS2 brachte mit seinen 6 (!) verschiedenen auswählbaren Grooves und mit sauviel mehr Charakteren, 6-Button-Gameplay und und und genau diese Punkte wieder ins Gleichgewicht.
Hervorzuheben sind bei CVS2 designwise auch die grandiosen "SNKesquen" Illustrationen der Charaktere, wie im Bild zu sehen. Der Epische, leicht Reich&Schön/DailySoap-artige look steht auch den Street Fightern gut.
Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich zwar schon, dass ich auf die Stage-Intros und den Retro-Look des Vorgängers verzichten musste...aber CVS2 war mit seinen 3D-Hintergründen, zig Special Intros und sonstigem Schnickschnack auch in der Hinsicht ziemlich annehmbar.
Grandioses Spiel, welches ich auf der Dreamcast ohne Ende gezockt hab...wenn keine Gegner da waren gerne auch einfach im - sehr unterhaltsamen und fordernden - Survival Mode. Supersache!
3. STREET FIGHTER 3 - THIRD STRIKE (2001)
Okay, endlich ein reeller, reinrassiger fuckin Street Fighter Titel.
Folgendes zu den Titeln der "Street Fighter 3"-Serie: Hierzulande ist der 3. Teil der SF-Reihe wohl der unbekannteste und damit - herzlich willkommen in Deutschland - auch der unbeliebteste. Jeder in einer gewissen Altersklasse kennt die Street Fighter 2 Reihe, einfach weil jeder dieser Altersklasse Zugriff auf ein SNES oder Freunde mit eben jenem hatte. Doch für viele endete mit dem Ende der SNES-Zeit eben auch das Interesse an Street Fighter. Die Alpha-Reihe haben hierzulande dann nur noch die wenigsten auf dem Schirm...gab es doch mittlerweile flashigere und einsteigerfreundlichere Spiele wie Tekken oder später gar Soul Calibur & co. ...
Doch die die-hard-SF-fans wurden - typisch für Capcom - für ihr Langzeitinteresse belohnt und bekamen gameplaytechnisch immer anspruchsvollere Titel. Der tatsächliche 3. Teil der Street Fighter Reihe stellte dann in etwa den Zenit dieser Entwicklungszeit dar:
Alle gameplay-Finessen der Vorgängerspiele, welche sich als erfolgreich erwiesen hatten [lies: reversals, command overheads, quick/roll recovery, Super Combos, EX-specials, stun-meter, ein ausgeklügeltes juggling-System usw. usf. - Anm. D. Red.] wurden kulminiert zu einem Monster von einem Street Fighter Teil, und noch einen entscheidenden Schritt weitergeführt, durch die Einführung des "Parrying":
Durch parrying einer gegnerischen Attacke [kurzes nach-vorne-Drücken während des impacts einer Attacke - Anm. D. Red.] richtet diese nicht nur keinerlei Schaden an, sondern lässt dem parrierenden ebenfalls die möglichkeit zu einer Konter-Attacke.
Naja, mal von den gameplay-Feinheiten abgesehen sieht Street Fighter 3 einfach super & sehr schön gezeichnet aus, und featured einen ganz eigenen neuen look, der kaum zu vergleichen ist, weder mit der alten SF2-Reihe noch mit etwa der Alpha-Reihe...und dazu kommen noch die vielen neuen Charaktere...
...ähhh, ja. Und damit wären wir wohl auch bei einem der Gründe, warum sich der 3. Teil kaum massenwirksam durchsetzen konnte:
Die alten SF-Charaktere tauchen, mal von den üblichen Shoto-Charakteren und Chun Li abgesehen, fast gar nicht mehr auf,...und stattdessen bekommt der geneigte Spieler zunächst befremdlich wirkende dudes wie "Twelve", "Necro" oder "Q" vorgesetzt. Whutdafuxx? Tja.
Ein Roster bestehend aus 50% aliens & freaks und 50% Shotos? Hm, welche casual gamer wolltet ihr damit überzeugen, Capcom? Also...außer mir, versteht sich...
Wie so oft bei Capcom-Titeln mussten sich diese Charaktere nunmal erst etablieren, nur...war damals die SF-Reihe wie gesagt längst nicht mehr so breitenwirksam erfolgreich, und somit war der Zeitpunkt für Experimente denkbar, hm, schwierig.
Diese und andere Entscheidungen führten dazu, dass die Street Fighter 3 Reihe [von welcher ich hier zwar den 3. und letzten Teil, "Third Strike" ausgewählt habe...aber im Grunde stehen die Vorgänger "New Generation" und "Second Impact" diesem kaum in etwas nach - Anm. D. Red.] zumindest im Fighting-Game-feindlichen Deutschland der frühen 00er Jahre zieeemlich unter dem Radar lief.
Sehr schade, denn gerade in USA und Japan hatte die kompetitive Spielerszene sehr großen Gefallen an SF3, und über Jahre hinweg stellte SF3-3rdStrike das erfolgreichste Turnier-Spiel der SF-Reihe dar.
Auch ich hab das Spiel immer sehr gerne gezockt, allerdings gingen mir spätestens zu diesem Zeitpunkt wirklich die menschlichen Gegenspieler aus, was bedeutete dass z.B. mein Parry-game nur sehr, sehr rudimentär blieb. Trotzdem habe ich das spiel sehr gemocht, und ich glaube dieser Teil (die Dreamcast-Version) war es auch, die mich damals dazu brachte, mit einem Arcade-Stick statt wie bisher mit Pad zu spielen.
Es gibt 3rd strike heutzutage - soweit ich weiß - wieder als PS3/Xbox360-reissue-Version mit Online-Funktion (!!!)...das sollte ich mir unbedingt mal geben...prepare for battle!
2. ULTRA STREET FIGHTER 4 (2014)
Nagut, ich geb's zu: Dieser Platz für (Ultra) SF 4 ist tatsächlich hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass es sich um den derzeitigen aktuellesten SF-Teil handelt, und damit auch denjenigen Teil der am meisten gespielt wird und der einem derzeit entsprechend die meiste competition bietet.
Ich weiß nicht wo dieser Teil ansonsten bei mir ranken würde...aber die SF4-Serie ist - onlinefunktion sei dank - nunmal derzeit die Serie die ich am häufigsten spiele.
Die Geschichte zu SF4 ist ja mittlerweile schon eine kleine Legende in its own right geworden, nach welcher sich die SF-Serie in der Zeit nach dem semi-Debakel des 3. Teils in einer Art Schockstarre befand, aus welcher nur mit einem völligen Neustart und einer Rückbesinnung auf alte Tugenden wieder herausgefunden werden konnte.
Und genau das (plus viel mehr) lieferte der 4. Teil der Street Fighter Saga:
Ein stark vereinfachtes, quasi back-to-the-basics Gameplay, ohne viel Schnickschnack und überfordernder Gimmicks. Ein Character-Roster mit vielen der alten, beliebten Charaktere [i.e. gief, Chun, sim, Honda, Guile... - Anm. D. Red.]. Eine stärker auf den internationalen Markt ausgerichtete overall-Präsentation (noch weniger Anime-Elemente als bisher, wählbare englische Sprachausgabe, online-Modus, etc.). Alles in allem versuchte man sich auf die Elemente zu konzentrieren, welche den 2. Teil der Serie zu einem internationalen Erfolg gemacht hatten, und das "dunkle Zeitalter" von ca. 1995-2001 dabei möglichst entweder zu ignorieren oder die potentiellen neuen Fans zumindest nicht mit den Entwicklungen dieser Zeit zu verwirren.
Diese Strategie ging erstaunlicherweise sehr gut auf, und - sieheda! - nun haben wir sogar hier in Deutschland eine nicht geringe Anzahl an Fighting-Game-Fans, die wie selbstverständlich Street Fighter per Arcade Stick in ihrem Kinderzimmer zocken, ha! Wer hätte das gedacht?! Ich nicht mehr!
Es liegt also vieles nur an der Präsentation des Produkt, an gezielter und intelligenter Promo und an einer Orientierung am technischen und künstlerischen State-of-the-Art, statt sich zu sehr in der eigenen Kunstfertigkeit und Verspieltheit zu suhlen.
Die Motivation des kompletten Reboots der Serie merkt man SF4 als langjähriger Fan sehr deutlich an, und das gibt diesem Teil meiner Meinung nach die nötige positive Energie....äh, um's mal esotherisch auszudrücken. Sorry an der Stelle.
Wie auch immer...ich jedenfalls spiele derzeit zeitgleich 4 Teile (!?) der Serie mit unterschiedlichen accounts online, und zwar die Vanilla-Version & Super Street Fighter 4 per PSN, Super Street Fighter 4 AE bei windows live, sowie Ultra Street Fighter 4 per Steam Network.
Ich bin nicht sooo besonders gut, aber ich bin ein guter allrounder, der das flexible Spielen mehr mag als one-trick-ponies oder offense-/defense-only. Zugegeben...das sollte mich eigentlich zu einem vergleichsweise schlechten online-Spieler machen - aber es läuft einigermaßen, dange!
1. STREET FIGHTER ALPHA 3 (1998)
Yeah, das Ding hier, no homo, ist bei mir & Freunden/Geschwistern sowas wie die "Königsdisziplin", das ultimative be-all-end-all of Street Fighter games.
Warum?! Easy:
Wir waren damals schon große Fans von "Street Fighter Alpha 2", zu großen Teilen aufgrund der Tatsache dass wir stets klassische Kinder des SNES waren:
Den Arcade-Smashhit von damals, "Super Street Fighter 2 Turbo", in welchem unter anderem die heute üblichen Super Combos debütierten, bekamen wir nicht mit, zumal es davon keine Umsetzung für das SNES gab. Dumm gelaufen.
Dafür gab es allerdings - oddly enough - eine Umsetzung von "Street Fighter Alpha 2".
Und was war das für eine schlimme Umsetzung!
Das SNES konnte das Spiel schlicht und ergreifend nicht handlen: Zig animation frames (im Huntergrund und bei den Charakteren an sich) fielen der geringen Leistung zum Opfer, und man musste sich mit Ladezeiten beim Start JEDER Runde ["Round one...Fight! (pause, pause, pause, lad, lad, lad....)" uuund los ging's! - Anm. D. Red.] und nach jedem K.O. (!!!) rumschlagen, und dergleichen mehr.
ABER: Das war uns egal (!)....wir wussten es ja nicht besser, und hatten keinen Vergleich. Im Gegenteil:
Wir mochten die ganzen - für uns - urplötzlich erschienenen neuen Charaktere, wir feierten jedesmal ein kleines Fest wenn jemand erfolgreich eine Super Combo respektive Raging Demon ausführte, wir liebten den frischen, neuen look des Spiels, und den offensichtlichen Umstand, dass es sich um ein Prequel handeln sollte. Fanden wir alles super!
Das ging so weiter, und schließlich gab es für die PSX Street Fighter Alpha 3. Der port war zwar ähnlich lackluster, aber immerhin nicht sooo schlimm, plus es gab kleine Illustrationen während des Ladebildschirms vor jedem Kampf...und außerdem:
Wie geil war das Spiel bidde?
Gefühlte 1000 Charaktere...darunter ALLE unsere Lieblinge aus früheren Spielen, plus viele coole neue. Coole Hintergründe, 1000 Supercombos, verflucht viele spieltechnische Feinheiten und details...ein vergleichsweise cooler Story mode, mit ultimate Bison am Ende, eine Tonne genialer Survival Modes, - Scheiße nochmal, das Spiel war ein Traum!
Street Fighter Alpha 3 blieb aufgrund des für damalige Verhältnisse riesigen Charakter-Rosters, den ungeahnten spieltechnischen Möglichkeiten und Langzeitspaß-Garanten wie dem "ism"-System und dem frischen, crispy design ein absoluter Favorit, auf den sich alle einigen konnten.
Zu schade dass außer unseren Kreisen hierzulande damals halt kaum jemand was von diesem großartigen Titel mitbekommen hat. Coppt euch den shit und zockt das mal - go for broke!
Jo. Das war's dann für dieses mal mit dem Top-X-Artikel für dieses mal.
Konnte man mal durchscrollen, oder?
Vielleicht gebt ihr der Sache ja mal nen try, und versucht euch in Street Fighter. Also...wie ihr seht: Titel und unterschiedliche Stile gibt es genug. Da is für jeden was dabei.
[...]
Naja....
Natürlich gesetzt den Fall ihr kriegt die Hadoken- und Shoryuken-Eingabe im Schlaf hin, klar.
Yeah, okay...puh...das war harte arbeit. Lange nicht mehr so viel Kram geschrieben. Ich muss mich wohl echt wieder etwas mehr disziplinieren, um wieder vollständig back auf meinem bullshit/grizzly/grind zu sein.
So, erstmal schönste Grüße aus'm Shadaloo-Headquarter,
euer Kapo des Nordflügels,
Ike Da Don Streezowicz.
Frieden!
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Freitag, 5. September 2014
Mutant Monday #16 - classic General Traag.
Hey Partypeoplez & Pizzafreunde,...ich, euer boy-boy Ike Da Don Streezonelly, bin mal wieder back wie aufgekochtes crack.
Natürlich erstmal mit einer taufrischen oder ofenwarmen Ausgabe des sensationellen...:
Yeah.
So. First thingz first:
Ich glaube ich habe einen Fehler gemacht.
Ja, ich weiß ich weiß, ziemlich unvorstellbarer, mind-bending Stuff...aber soll vorkommen.
Worum geht's? Einfach:
In dieser Rubrik stelle ich ja - wie ihr möglicherweise wisst - schön chronologisch sortiert, jedes mal eine klassische Turtles-Actionfigur aus dem Hause Playmates vor. Mit allem drum und dran sowie nützlichen Background-infos und superduper-knowledge & trivia direkt von Ike Da Strike persönlich.
Nun versuchte ich bisher jeweils so vorzugehen, dass ich - bei jeder "Welle" an Turtles-Figuren jeweils erst die "Guten", sprich die Turtles und ihre Stans/Freunde/Weedcarrier, und daraufhin die "Bösen", dass heißt die Mitglieder des Foot Clans so wie alle affiliates und sonstigen bösartigen Söldner, vorgestellt habe.
An dieser Stelle fällt mir auf:
Ich habe Usagi Yojimbo vergessen. Absolute Trauer.
Das ist natürlich ein unverzeihlicher Fehler meinerseits, klar, ...und ich würde diesen gerne sofort beheben...wenn, ja, wenn ich nicht viel mehr Bock hätte den guten General Traag zu besprechen.
Tja, Pech.
Also, widmen wir uns dieses Mal dem leicht unterbelichteten aber nichtsdestotrotz höchst loyalen Anführer von Krangs Steinsoldaten-Armee, hier wie immer zunächst ein Bild aus meinem persönlichen stash:
Natürlich erstmal mit einer taufrischen oder ofenwarmen Ausgabe des sensationellen...:
Yeah.
So. First thingz first:
Ich glaube ich habe einen Fehler gemacht.
Ja, ich weiß ich weiß, ziemlich unvorstellbarer, mind-bending Stuff...aber soll vorkommen.
Worum geht's? Einfach:
In dieser Rubrik stelle ich ja - wie ihr möglicherweise wisst - schön chronologisch sortiert, jedes mal eine klassische Turtles-Actionfigur aus dem Hause Playmates vor. Mit allem drum und dran sowie nützlichen Background-infos und superduper-knowledge & trivia direkt von Ike Da Strike persönlich.
Nun versuchte ich bisher jeweils so vorzugehen, dass ich - bei jeder "Welle" an Turtles-Figuren jeweils erst die "Guten", sprich die Turtles und ihre Stans/Freunde/Weedcarrier, und daraufhin die "Bösen", dass heißt die Mitglieder des Foot Clans so wie alle affiliates und sonstigen bösartigen Söldner, vorgestellt habe.
An dieser Stelle fällt mir auf:
Ich habe Usagi Yojimbo vergessen. Absolute Trauer.
Das ist natürlich ein unverzeihlicher Fehler meinerseits, klar, ...und ich würde diesen gerne sofort beheben...wenn, ja, wenn ich nicht viel mehr Bock hätte den guten General Traag zu besprechen.
Tja, Pech.
Also, widmen wir uns dieses Mal dem leicht unterbelichteten aber nichtsdestotrotz höchst loyalen Anführer von Krangs Steinsoldaten-Armee, hier wie immer zunächst ein Bild aus meinem persönlichen stash:
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Sonntag, 2. Februar 2014
TopX-Sonntag - Top 5 Naughty By Nature Rip-Offs.
Ayyyoo, herzlich willkommen liebe Freaks & Fratzen; es ist dann doch mal wieder an der Zeit, einen meiner (vergleichsweise) beliebten Top-X-Artikel zu droppen.
Lange Zeit war es still um diese Rubrik, aber das soll sich nun mit einem Artikel ändern, der mir persönlich sehr am Herzen liegt no homo.
Und zwar soll es um einen meiner absoluten Lieblings-Acts in Sachen 90er-Hiphop gehen, nämlich Naughty By Nature.
"öh, ike, naughty by nature!? hip hop hooray oder was?! Voll die wacken clowns, diggy, was willst du mit denen?!" denkt sich nun sicher der eine oder andere geneigte Leser und/oder Slyme, also rechtfertige ich diese Liebhaberei gleich mal vorweg.
Lange Zeit war es still um diese Rubrik, aber das soll sich nun mit einem Artikel ändern, der mir persönlich sehr am Herzen liegt no homo.
Und zwar soll es um einen meiner absoluten Lieblings-Acts in Sachen 90er-Hiphop gehen, nämlich Naughty By Nature.
"öh, ike, naughty by nature!? hip hop hooray oder was?! Voll die wacken clowns, diggy, was willst du mit denen?!" denkt sich nun sicher der eine oder andere geneigte Leser und/oder Slyme, also rechtfertige ich diese Liebhaberei gleich mal vorweg.
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Montag, 18. November 2013
Kelis - "Kaleidoscope" (1999) - unabhängige Kritik.
Okay, wie vielleicht mittlerweile - und vor allem nach dieser HiphopHurrah-Radiosendung - auch der hinterletzte Slyme mitbekommen haben sollte, ist euer Junge Ike da Streezy ein großer Befürworter von ca. allem was das Produzententeam The Neptunes in den jahren 1999 bis ungefähr 2013 gemacht haben.
Um es abzukürzen: Ich bin sehr großer fan.
Natürlich haben Pharell und Chad speziell in den frühen 00er Jahren enorme Erfolge feiern können, denn ihr unverkennbarer Trademark-sound und dieses gewisse innovative Moment, was ihren Produktionen jeweils anheftete, verhalfen ihnen zu Superstardom und nicht zuletzt einem sicher reservierten Platz in der ewigen Hiphap-Hall-Of-Fame.
Und doch passierten über die Jahre, unter den vielen Projekten, bei denen die Neptunes für zumindest die Produktionen verantwortlich zeichneten, einige Dinge, die ich bis heute nicht ganz verstehe.
Bis heute dabei ganz weit oben auf der Liste der Mysterien:
Warum zur Hölle ist Kelis nicht so sehr durch die Decke gegangen wie sie durch die Decke hätte gehen müssen!?
Ich hatte stets das Gefühl, dass Kelis, mittels ihres gottgegebenen Charismas, ihres Aussehens und natürlich nicht zuletzt ihrer leicht gewöhnungsbedürftigen aber dafür umso wiedererkennbaren Stimme durchaus das Potential gehabt hätte, nicht nur im Club- sondern vor allem auch im allgemeinen Pop-Bereich auf Beyonce-Level zu competen. Für euch kids da draußen: Das heißt richtig krass durchzustarten.
Nun ließe sich sicher dennoch argumentieren, dass Kelis ja durchaus ihren fair share of Erfolg gehabt hat, aber, zur Hölle, das reicht mir nicht!
Kelis' Mucke war absolut großartig, neu, unverbraucht, progressiv, tanzbar, quietschbunt, und entbehrte jeglicher R&B-Diva-Attitüde oder überflüssig-konservativem Mief.
Was ist also schiefgelaufen, fragte ich mich...und vor allem:
Lässt sich der verhältnismässig moderate Erfolg durch den sound, also musikalische Gründe...oder möglicherweise vielmehr durch alle erdenklichen anderen Faktoren erklären?
Um dieser Sache - vielleicht ein für alle Mal - auf den Grund zu gehen, starte ich hiermit höchst-feierlich die Kelis Rogers appreciation weeks, in denen ich mich jeweils durch die Kelis-Alben reviewe, um möglicherweise Hinweise auf eine hinreichende Beantwortung der Forschungsfrage zu bekommen...
Los gehts dann dieses Mal - ich gehe natürlich chronologisch vor - mit dem Erstlingswerk von Kelis, dem Album "Kaleidoscope" erschienen im Dezember 1999.
Wie ihr es aus meinen bisherigen Albenkritiken kennt, widme ich mich erstmal kurz dem Albumcover:
Um es abzukürzen: Ich bin sehr großer fan.
Natürlich haben Pharell und Chad speziell in den frühen 00er Jahren enorme Erfolge feiern können, denn ihr unverkennbarer Trademark-sound und dieses gewisse innovative Moment, was ihren Produktionen jeweils anheftete, verhalfen ihnen zu Superstardom und nicht zuletzt einem sicher reservierten Platz in der ewigen Hiphap-Hall-Of-Fame.
Und doch passierten über die Jahre, unter den vielen Projekten, bei denen die Neptunes für zumindest die Produktionen verantwortlich zeichneten, einige Dinge, die ich bis heute nicht ganz verstehe.
Bis heute dabei ganz weit oben auf der Liste der Mysterien:
Warum zur Hölle ist Kelis nicht so sehr durch die Decke gegangen wie sie durch die Decke hätte gehen müssen!?
Ich hatte stets das Gefühl, dass Kelis, mittels ihres gottgegebenen Charismas, ihres Aussehens und natürlich nicht zuletzt ihrer leicht gewöhnungsbedürftigen aber dafür umso wiedererkennbaren Stimme durchaus das Potential gehabt hätte, nicht nur im Club- sondern vor allem auch im allgemeinen Pop-Bereich auf Beyonce-Level zu competen. Für euch kids da draußen: Das heißt richtig krass durchzustarten.
Nun ließe sich sicher dennoch argumentieren, dass Kelis ja durchaus ihren fair share of Erfolg gehabt hat, aber, zur Hölle, das reicht mir nicht!
Kelis' Mucke war absolut großartig, neu, unverbraucht, progressiv, tanzbar, quietschbunt, und entbehrte jeglicher R&B-Diva-Attitüde oder überflüssig-konservativem Mief.
Was ist also schiefgelaufen, fragte ich mich...und vor allem:
Lässt sich der verhältnismässig moderate Erfolg durch den sound, also musikalische Gründe...oder möglicherweise vielmehr durch alle erdenklichen anderen Faktoren erklären?
Um dieser Sache - vielleicht ein für alle Mal - auf den Grund zu gehen, starte ich hiermit höchst-feierlich die Kelis Rogers appreciation weeks, in denen ich mich jeweils durch die Kelis-Alben reviewe, um möglicherweise Hinweise auf eine hinreichende Beantwortung der Forschungsfrage zu bekommen...
Los gehts dann dieses Mal - ich gehe natürlich chronologisch vor - mit dem Erstlingswerk von Kelis, dem Album "Kaleidoscope" erschienen im Dezember 1999.
Wie ihr es aus meinen bisherigen Albenkritiken kennt, widme ich mich erstmal kurz dem Albumcover:
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Sonntag, 3. November 2013
Top-5-Sonntag: Top 5 "Shit Is Real"-Tracks.
Okay, zu aller erst mal Nummern auf die Bretter, Freunde:
Ich war lange weg.
Der Blog war lange inaktiv.
Als "Sommerpause" lässt sich das bei aller Liebe auch nicht mehr bezeichnen.
Ja, ja, ja - stimmt alles. Ist alles richtig.
Ich hatte viel zu tun, places to go, people to see...all das.
Und zwischen Feierei, spät Aufstehen und Mucke machen...haben wir, Die Rapversteher, auch noch ganz nebenbei ein Video für die groundbreaking Smash-Single "Rapverständlich" abgeliefert. Der Lachs lässt sich hier problemlos reinchillen, homez:
Aber, all excuses aside, ratet mal welcher Junge mal wieder back wie gebäck ist?!
Richtig, euer bester Freund Ike Da Strizzle aka Ike da Don Streezonelly aka Alk Da Strike hat den übertrieben langen hiatus hiermit beendet und ist wieder back auf diesen blogger-streets um euch heute gleich einen brandneuen Top-X-Artikel um die Ohren/Augen zu hauen, no shit.
Ich war lange weg.
Der Blog war lange inaktiv.
Als "Sommerpause" lässt sich das bei aller Liebe auch nicht mehr bezeichnen.
Ja, ja, ja - stimmt alles. Ist alles richtig.
Ich hatte viel zu tun, places to go, people to see...all das.
Und zwischen Feierei, spät Aufstehen und Mucke machen...haben wir, Die Rapversteher, auch noch ganz nebenbei ein Video für die groundbreaking Smash-Single "Rapverständlich" abgeliefert. Der Lachs lässt sich hier problemlos reinchillen, homez:
Aber, all excuses aside, ratet mal welcher Junge mal wieder back wie gebäck ist?!
Richtig, euer bester Freund Ike Da Strizzle aka Ike da Don Streezonelly aka Alk Da Strike hat den übertrieben langen hiatus hiermit beendet und ist wieder back auf diesen blogger-streets um euch heute gleich einen brandneuen Top-X-Artikel um die Ohren/Augen zu hauen, no shit.
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Montag, 17. Juni 2013
Top8-Sonntag: Top 8 "Bam Bam" zitierende Tracks.
Okayyy, sheeesh, holmez: Es sind ja dann doch schon so einige Tage & Wochen ins Land gegangen seit meines letzten Top-X-Artikels...MOTHER*CKIN BITCH IN YOUR *SS, N*GGA!!! #massivvoice
Aber ich bin highly motivated, mal wieder was obskur-nerdiges zu verfassen, also here we go, slymez...
Dieses Mal will ich mich - nicht ganz unähnlich meines "Top5 "Trans Europa Express" zitierende Tracks"-Artikels - mit Tracks beschäftigen, die gemeinsam haben, dass sie sich alle auf ein und denselben Track beziehen, und zwar in diesem Fall "Bam Bam" von Sister Nancy, aus dem Jahre einer Auskopplung ihres "One, Two"-Albums aus dem Jahre 1982 (mein Geburtsjahr, motherfuck!).
Hier Das Original dieses wunderbaren Reggae-alltime-Klassikers, biddesehr:
Aber ich bin highly motivated, mal wieder was obskur-nerdiges zu verfassen, also here we go, slymez...
Dieses Mal will ich mich - nicht ganz unähnlich meines "Top5 "Trans Europa Express" zitierende Tracks"-Artikels - mit Tracks beschäftigen, die gemeinsam haben, dass sie sich alle auf ein und denselben Track beziehen, und zwar in diesem Fall "Bam Bam" von Sister Nancy, aus dem Jahre einer Auskopplung ihres "One, Two"-Albums aus dem Jahre 1982 (mein Geburtsjahr, motherfuck!).
Hier Das Original dieses wunderbaren Reggae-alltime-Klassikers, biddesehr:
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Montag, 8. April 2013
Cypress Hill - "Cypress Hill" (1991) - unabhängige Kritik.
Joooou, Freunde von Sonne, Sex & Sportzigaretten: Angesichts des kurz bevorstehenden Westküsten-Specials der von mir und DJ Today konzipierten Hip Hop Hurrah Radioshow [zu hören am 09.04., um 19:00 auf www.oeins.de im Livestream oder auf 106,5 im Radio, falls ihr euch im Oldenburger Raum befindet... - Anm. D. Red.], dachte ich mir es wär' vielleicht mal an der Zeit, hier auch mal die erste Platte aus dem sonnigen Kalifornien mit einem review zu versehen. Passt ja auch, zumal sich die Sonne hier ja langsam auch wieder rausquält und wir auch in diesen Gefilden wieder etwas erträglichere Temperaturen erwarten können, demnächst.
Und was passt da bei Ike Da Strike, dem ollen hazeknospenknabbernden gaylordfucker, besser als das Debut der weltberühmtesten Hiphop-Weedheadz weit und breit (pun intended)!? Ebend.
Aaaalso, heute bespreche/reviewe/kritisiere/analysiere ich hier ausgiebigst das selbstbetitelte Debutalbum von Cypress Hill, aus dem Jahre 1991.
Vorweg vielleicht folgende Hinweise:
Ich bin - trotz absoluter Abneigung gegenüber Kifferkram im allgemeinen (ernsthaft!) - praktisch seit Tag 1 (oder 2...) ein sehr sehr großer Fanboy dieser Gruppe, und auch ungefähr allen dazugehörigen affiliates, weedcarriern (ganz wichtig!) und sonstigen Wegbegleitern (und das sind ne Menge, wie der geneigte Kenner wissen sollte!).
Wie dem auch sei: Ich tendiere möglicherweise hier und da dazu, die accomplishments der Gruppe etwas zu überhöhen oder den historischen Wert ihrer Mucke etwas über zu dramatisieren - aber...nunja...das dürftet ihr ja eigentlich bereits von meinen Reviews im Bereich LL Cool J kennen. Also, äh, live with it, slymez.
Soooo, also, dann geht's wohl los, würd ich sagen - und wir beginnen wie immer erstmal mit einer Analyse des Covers dieses Werks, also biddesehr:
Und was passt da bei Ike Da Strike, dem ollen hazeknospenknabbernden gaylordfucker, besser als das Debut der weltberühmtesten Hiphop-Weedheadz weit und breit (pun intended)!? Ebend.
Aaaalso, heute bespreche/reviewe/kritisiere/analysiere ich hier ausgiebigst das selbstbetitelte Debutalbum von Cypress Hill, aus dem Jahre 1991.
Vorweg vielleicht folgende Hinweise:
Ich bin - trotz absoluter Abneigung gegenüber Kifferkram im allgemeinen (ernsthaft!) - praktisch seit Tag 1 (oder 2...) ein sehr sehr großer Fanboy dieser Gruppe, und auch ungefähr allen dazugehörigen affiliates, weedcarriern (ganz wichtig!) und sonstigen Wegbegleitern (und das sind ne Menge, wie der geneigte Kenner wissen sollte!).
Wie dem auch sei: Ich tendiere möglicherweise hier und da dazu, die accomplishments der Gruppe etwas zu überhöhen oder den historischen Wert ihrer Mucke etwas über zu dramatisieren - aber...nunja...das dürftet ihr ja eigentlich bereits von meinen Reviews im Bereich LL Cool J kennen. Also, äh, live with it, slymez.
Soooo, also, dann geht's wohl los, würd ich sagen - und wir beginnen wie immer erstmal mit einer Analyse des Covers dieses Werks, also biddesehr:
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Montag, 25. März 2013
Top-5-Sonntag: Top 5 Dipset "Lovesongs".
Okay, jetzt wird's wieder speziell, meine lieben Freunde der kurzlebigen Internet-Prosa...
Es ist wiedermal an der Zeit für eine Ausgabe der beliebten "TopX"-Rubrik - und da ich mich seit einigenTagen Wochen Monaten wieder einer strengen Dipset-Diät unterziehe, und S.D.E., Purple Haze & From Me 2 U in Dauerrotation pumpe, komme ich nicht umhin, einen Dipset-Related Artikel zu droppen, Holmez.
Es ist wiedermal an der Zeit für eine Ausgabe der beliebten "TopX"-Rubrik - und da ich mich seit einigen
normaler. fuckin. move.
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Freitag, 15. März 2013
Newz von der dunklen Seite des Maltisches - pt.8
Jau - Ike hat sich in den letzten Monaten nicht sonderlich häufig an seinen Schreibtisch Maltisch begeben, um an den Tonnen an Miniaturen zu arbeiten, die bis zu seinem Ableben dann vllt doch noch mal bemalt werden sollten...sondern stattdessen lieber jede Menge anderen crap gemacht.
Dennoch blieben hie und da ein paar freie Stündchen, um gemütlich den Pinsel zu schwingen no homo; Problem nur: Natürlich hat Ike mal wieder völlig entgegen jeglicher Prioritätenlisten gearbeitet, und einfach stuff angemalt, auf den er Bock hatte.
Namely waren das in letzter Zeit einige der angesammelten Chaos Homunkuli; ihr wisst schon...diese kleinen Viechers/Zauberwesen/Mini-Dämonen, die häufig einen (Chaos-)Zauberer begleiten, und entweder Kampf-, Energie-, Spruch- oder sonstige Dienste übernehmen, während der Zauberer halt meist damit beschäftigt ist, mit swag rumzuspritzen oder selbigen aufzudrehen. #yolo.
Citadel hat über die Jahre jede Menge dieser kleinen Tierchen herausgebracht, wobei in früheren Zeiten mehr der komödiantische/skurrile Aspekt dieser Wesen hervorgehoben wurde, welcher in späteren Versionen häufig einem düsteren oder verstörendem Design wich.
Ich hab den Plan, soviele dieser kleinen Helferlein wie möglich zu sammeln, um aus ihnen irgendwann ein eigenständiges kleines, äh, "Regiment" zu schaffen. Noch hab ich dafür etwas zu wenig dieser kleinen Critter, nämlich 11 Stück...aber ich hab schonmal ein paar von ihnen angemalt, hier bittesehr:
Dennoch blieben hie und da ein paar freie Stündchen, um gemütlich den Pinsel zu schwingen no homo; Problem nur: Natürlich hat Ike mal wieder völlig entgegen jeglicher Prioritätenlisten gearbeitet, und einfach stuff angemalt, auf den er Bock hatte.
Namely waren das in letzter Zeit einige der angesammelten Chaos Homunkuli; ihr wisst schon...diese kleinen Viechers/Zauberwesen/Mini-Dämonen, die häufig einen (Chaos-)Zauberer begleiten, und entweder Kampf-, Energie-, Spruch- oder sonstige Dienste übernehmen, während der Zauberer halt meist damit beschäftigt ist, mit swag rumzuspritzen oder selbigen aufzudrehen. #yolo.
Citadel hat über die Jahre jede Menge dieser kleinen Tierchen herausgebracht, wobei in früheren Zeiten mehr der komödiantische/skurrile Aspekt dieser Wesen hervorgehoben wurde, welcher in späteren Versionen häufig einem düsteren oder verstörendem Design wich.
Ich hab den Plan, soviele dieser kleinen Helferlein wie möglich zu sammeln, um aus ihnen irgendwann ein eigenständiges kleines, äh, "Regiment" zu schaffen. Noch hab ich dafür etwas zu wenig dieser kleinen Critter, nämlich 11 Stück...aber ich hab schonmal ein paar von ihnen angemalt, hier bittesehr:
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Montag, 11. Februar 2013
Top7-Sonntag: Top7 "Autodiskographische" Tracks.
yiieeah homeboyz, Ike is wiedermal back um euch einen weiteren Top-X-Artikel um die Ohren/Augen zu hauen, und, ich sach euch eins...:
Heute wird's wieder nerdy hoch 10.
Warum?
Naja, für die diesmalige Ausgabe befasse ich mich mit dem Phänomen der "autodiskographischen" Tracks im Hip Hop...was das schon wieder sein soll, fragt ihr?
Die Frage ist mit Sicherheit berechtigt, deshalb folgende Definition:
Analog eines autobiographischen Tracks befasst sich ein autodiskographischer Track inhaltlich mit der eigenen Diskographie.
Das heißt im Klartext, dass innerhalb des Tracks (oder Skits) thematisch die eigenen Klassiker, Alben oder was man auch immer bis zu diesem Punkt hervorgebracht hat, thematisiert, angesprochen, gesamplet oder als Titel-Aufzählung eingeflochten werden.
Heute wird's wieder nerdy hoch 10.
Warum?
Naja, für die diesmalige Ausgabe befasse ich mich mit dem Phänomen der "autodiskographischen" Tracks im Hip Hop...was das schon wieder sein soll, fragt ihr?
Die Frage ist mit Sicherheit berechtigt, deshalb folgende Definition:
Analog eines autobiographischen Tracks befasst sich ein autodiskographischer Track inhaltlich mit der eigenen Diskographie.
Das heißt im Klartext, dass innerhalb des Tracks (oder Skits) thematisch die eigenen Klassiker, Alben oder was man auch immer bis zu diesem Punkt hervorgebracht hat, thematisiert, angesprochen, gesamplet oder als Titel-Aufzählung eingeflochten werden.
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Sonntag, 3. Februar 2013
Top5-Sonntag: Top5 ATCQ-Rip-Offs.
Hey liebe Freunde/Feinde und sonstige random-Leser dieses hammermäßig informativen Blogs...
Ich hab mal wieder all meine überbordende Kreativität kanalisiert, um euch eine weitere Ausgabe der Top-X-Artikel zusammenzutackern.
Das heute Thema beschäftigt sich grob mit der allseits beliebten HipHop-Kombo A Tribe Called Quest.
Ich hab mal wieder all meine überbordende Kreativität kanalisiert, um euch eine weitere Ausgabe der Top-X-Artikel zusammenzutackern.
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Sonntag, 20. Januar 2013
Top5-Sonntag: Top5 Trans-Europa-Express zitierende Tracks
Jau, liebe Freunde und Hip Hop Nerdz all over the globe, es ist - nach einer langen Auszeit - mal wieder soweit:
Euer Kollege Ike Da Strike aka Clikk Da Sniff hat euch mal wieder einen brandneuen Top-X-Artikel zusammengeschustert! Jawollski!
Tjoa, was fürn Thema es dieses Mal gibt?
Okay, ihr knucklehedz, für diesen Top5-Artikel gehen wir mal wieder ein bisschen back into time - lässt sich halt häufig nicht vermeiden, sry...
Und zwar begeben wir uns zurück in die glorreichen Anfangszeiten von this here Rap game, um genauer zu sein: Die frühen 80er.
In dieser, popkulturell betrachtet, höchst progressiven Phase war das Leben der (schwarzen) Jugendlichen in den Ghettos der US-armerikanischen Großstäde geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit auf der einen, und blinkin' lights, Arcades, Pac-Man, TV, Hulkamania und elektronischer Musik auf der anderen Seite.
Zu diesem Zeitabschnitt, zu diesem Lebensgefühl musste - so kontrastär diese Verbindung im ersten Augenblick erscheinen mag - der Sound und die Ästhetik der deutschen Elektropop-Band Kraftwerk wie ein Soundtrack gewirkt haben.
Euer Kollege Ike Da Strike aka Clikk Da Sniff hat euch mal wieder einen brandneuen Top-X-Artikel zusammengeschustert! Jawollski!
Tjoa, was fürn Thema es dieses Mal gibt?
Okay, ihr knucklehedz, für diesen Top5-Artikel gehen wir mal wieder ein bisschen back into time - lässt sich halt häufig nicht vermeiden, sry...
Und zwar begeben wir uns zurück in die glorreichen Anfangszeiten von this here Rap game, um genauer zu sein: Die frühen 80er.
In dieser, popkulturell betrachtet, höchst progressiven Phase war das Leben der (schwarzen) Jugendlichen in den Ghettos der US-armerikanischen Großstäde geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit auf der einen, und blinkin' lights, Arcades, Pac-Man, TV, Hulkamania und elektronischer Musik auf der anderen Seite.
Zu diesem Zeitabschnitt, zu diesem Lebensgefühl musste - so kontrastär diese Verbindung im ersten Augenblick erscheinen mag - der Sound und die Ästhetik der deutschen Elektropop-Band Kraftwerk wie ein Soundtrack gewirkt haben.
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Freitag, 16. November 2012
Backpacker's Delight #2
Yüüüaaarz - All ihr Nerdz, Newjacks und Neo-Backpacker: Willkommen zur 2. Ausgabe meiner noch recht brandneuen Rubrik "Backpacker's Delight"...
Wie bereits bei der ersten Ausgabe lang und breit erklärt, werde ich mir hier immer zertifizierten Rucksack-Releases widmen, die man vielleicht damals (durch Zufall oder sonstwas) gehört hat...und die seitdem vielleicht etwas verschütt gegangen sind.
Euer bester Freund Ike Da Strike hat es sich zur heiligen Aufgabe gemacht, diese Juwelen des non-progressiven Boom-Baps nochmal auszugraben, durchzuhören und - das ist das eigentlich Wichtige - für euch nochmal abschließend zu bewerten/analysieren.
Da an bewusst rückwärtsgewandte Backpack-Veröffentlichungen andere Maßstäbe angesetzt werden müssen als an sonstige Rap-Platten, trenne ich durch diese Rubrik derartige Releases klar von den Inhalten meiner übrigen Reviews.
So.
Wie bereits bei der ersten Ausgabe lang und breit erklärt, werde ich mir hier immer zertifizierten Rucksack-Releases widmen, die man vielleicht damals (durch Zufall oder sonstwas) gehört hat...und die seitdem vielleicht etwas verschütt gegangen sind.
Euer bester Freund Ike Da Strike hat es sich zur heiligen Aufgabe gemacht, diese Juwelen des non-progressiven Boom-Baps nochmal auszugraben, durchzuhören und - das ist das eigentlich Wichtige - für euch nochmal abschließend zu bewerten/analysieren.
Da an bewusst rückwärtsgewandte Backpack-Veröffentlichungen andere Maßstäbe angesetzt werden müssen als an sonstige Rap-Platten, trenne ich durch diese Rubrik derartige Releases klar von den Inhalten meiner übrigen Reviews.
So.
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Sonntag, 4. November 2012
Joy Of Painting Pt.3 - Citadel/Marauder Skelettkrieger
Heeey, Freunde von überflüssigen Zinnminiaturen of old und sonstiges Wacken-Gänger-Gesocks...
Es ist mal wieder an der Zeit für einen kleinen Artikel über stuff, den ich lately angemalt habe - oder der mich sonstwie beschäftigt hat.
Tja, der eine oder andere aufmerksame Leser wird mitunter mitbekommen haben, dass der Chefredakteur dieses Erfolgs-Blogs in den letzten Wochen mitFeiern & Musikmachen seiner Bachelorarbeit beschäftigt war.
Ja, richtig gelesen, der almighty Ike Da Strike hat sich mit wissenschaftlichem Arbeiten verdingt und einen 38-Seiten-Instant-Classic geschaffen,...oder so.
Matter of fact hat er so dermaßen intensiv daran gearbeitet [...], dass ihm zwischendurch sogar noch Zeit blieb, hier und da ein Paar alte Warhammerfiguren zu bemalen.
Oookay - who am I kidding? - Ich hab natürlich derart hart prokrastiniert, dass mir in den letzten Wochen ungefähr ALLES sinnvoller/interessanter/wichtiger vorkam als tatsächlich an dieser vermaledeiten Arbeit zu schreiben. Klar.
Es ist mal wieder an der Zeit für einen kleinen Artikel über stuff, den ich lately angemalt habe - oder der mich sonstwie beschäftigt hat.
Tja, der eine oder andere aufmerksame Leser wird mitunter mitbekommen haben, dass der Chefredakteur dieses Erfolgs-Blogs in den letzten Wochen mit
Ja, richtig gelesen, der almighty Ike Da Strike hat sich mit wissenschaftlichem Arbeiten verdingt und einen 38-Seiten-Instant-Classic geschaffen,...oder so.
Matter of fact hat er so dermaßen intensiv daran gearbeitet [...], dass ihm zwischendurch sogar noch Zeit blieb, hier und da ein Paar alte Warhammerfiguren zu bemalen.
Oookay - who am I kidding? - Ich hab natürlich derart hart prokrastiniert, dass mir in den letzten Wochen ungefähr ALLES sinnvoller/interessanter/wichtiger vorkam als tatsächlich an dieser vermaledeiten Arbeit zu schreiben. Klar.
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