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Freitag, 28. Mai 2021

6. Edition Theoriehammer: Vampire machen das Spiel kaputt.

 Hey Freunde des Internets,


ich befasse mich hier und heute mit einem enorm heißen Eisen (no homo), mit einem Sachverhalt den viele andere in die Jahre gekommene Warhammer-Enthusiasten nichtmal mit 'ner Kneifzange anfassen würden...:

Vampire sind viel zu stark.

Yeah I said it.

Ich weiß schon, ich weiß schon...Untote sind ein mainstay in der Hintergrundgeschichte einer jeden ambitionierten Fantasy-Welt, und schon allein deshalb gibt es eine große und einflussreiche Lobby, die immer dafür sorgen wird dass Untote/Vampire entsprechend mächtig dargestellt werden. Zumal für frühere Inkarnationen dieser Fraktion (Armeebuch Untote, 4./5. Edition, Armeebuch Vampire, 5. Edition) genau das gleiche galt (viel zu stark!).
Seh ich.
Versteh ich.

Sonntag, 16. Mai 2021

Exzessives Sammeln: Statusbericht und Analyseversuch.

Hey Freunde,

mal wieder Zeit für einen muvvaflippin' Artikel über, äh, was ernsthaftes. Seelenstriptease type sh*t.

Heute gehts - wie der Titel verrät - um's Sammeln (von Zeugs).
Ich hab mir darüber in den vergangenen Jahren immer mal wieder Gedanken gemacht, weil ich immer wieder feststelle dass ich
a) einen ausgeprägten Hang zum Sammeln von verschiedensten (mitunter merkwürdigen) Dingen habe, und dass ich
b) nicht der einzige bin dem das so geht.

why yes, I loves me some Warhammer Figureenz.

Freitag, 10. Januar 2020

6. Edition Theoriehammer: Slaaneshi seduction.

Wie bereits festgestellt ist das balancing und spieldesign der Armeebücher "Horden des Chaos" sowie "Bestien des Chaos" ziemlich gelungen - und das trotz der theoretisch zigtausenden an Kombinationsmöglichkeiten und vor allem der Möglichkeiten zur (Aus)Nutzung jeglicher Schlupflöcher und exzessiver Rosinenpickerei.

Die Sonderregeln, eigenen Einheiten und Fähigkeiten der 4 Chaosgötter variieren jedoch sehr stark in Sachen Effektivität/Kompetitivität. Oder besser: Die Geschenke der Götter wirken sehr unterschiedlich, und erfordern höchst unterschiedliche Armee-Konzepte und Konstellationen.

In diesem Zusammenhang widme ich mich in dieser Reihe jeweils allen 4 Chaosgöttern mit allem was dazu gehört - immer mit dem Fokus auf reine "monogod"-Armeen. Also Armeen die jeweils von einen General mit dem entsprechenden Mal des Schutzpatrons befehligt werden.

Gut, nachdem ich in der letzten Ausgabe dieser Rubrik den guten Nurgle besprochen und standesgemäß auseinandergenommen habe, wird es Zeit sich dem einen, dem wahren, dem einzig, äh, anbetungswürdigen der 4 Chaosmächte zu widmen.

Der Yung Gawd höchstpersönlich.

Montag, 21. Oktober 2019

Mixer Talk: Rane 62.

So. Ich hab neulich bei evilBay 1 Rane 62 Mixer gekauft.
Warum?
Kein Plan, er war sehr günstig, und ich weiß dass das Ding damals (2011/'12?) unfassbar teuer war.
Ich hab noch nie einen so teuren Mixer bzw. Controller besessen (it started of like this son, rollin with this one, and that one - pullin out gatz 4 fun!).
Ich besitze nun seit 2013 ein und denselben Traktor Kontrol Z2 Mixer, und bin sehr, sehr zufrieden damit.
Ich bin auch sehr zufrieden mit der Traktor Software im allgemeinen.

Aber...der Kauf des Rane 62 ließ mich überlegen: Ist dieses Teil möglicherweise einen (Software- und Hardware-)Umstieg wert? Ey das Ding wurde etwa zeitgleich mit meinem Z2 rausgebracht, und kostete einfach mal 4x so viel? Das muss doch was taugen?


Ey so viele bunte Reglers und Knöppe? Goil.

6. Edition Theoriehammer: Das Nurgle Dilemma.

Ok liebes Infraweb, ich hab Bock gradmal über eine Sache zu referieren, die mich immer dann beschäftigt, wenn ich über die glorreichen Tage der (late great) 6. Edition von WHFB (rip an dieser stelle) zurückdenke.
Insbesondere an die glorreichen Tage der damaligen Chaos-Armeen.
Und heute mal insbesondere an die glorreichen Tage von Väterchen Nurgle.

Donnerstag, 2. August 2018

Warhammer 40k 2nd Edition: You're remembering it wrong.

Ach das ist schon interessant mit diesem Internet, oder?
Da ist man nun plötzlich in der Lage, mit den entsprechenden devices immer und überall zu jedem erdenklichen Zeitpunkt das gesammelte und geballte Wissen und die Information der Menschheit anzuzapfen. Keine Wissensrückstände mehr, kein uninformiert sein, und vor allem: Keine sich wiederholende Geschichte. Or so it seems.

Ich muss immer wieder feststellen: Das Gegenteil ist der Fall.
Mal abgesehen von den üblichen Tücken der (fehlenden) Medienkompetenz, die letztendlich dazu führen, dass einfach die falschen/zweifelhaften Quellen zitiert oder den falschen/zweifelhaften Predigern geglaubt wird...erkenne sogar ich im Bereich meiner privaten Freizeitvergnügungen immer wieder wie schwierig es ist allein die jüngste Vergangenheit via Internet zu rekonstruieren.
Die Schwierigkeit ergibt sich aus dem Umstand, dass ein Kollektiv der jeweils ehemals Involvierten das jeweilige geschichtliche Phänomen praktisch ungeprüft dem Rest der Welt erklären kann.
Unqualifizierte aber stets motivierte Zeitzeugen erklären allen anderen wie das so war.
Quasi eine vollständig demokratische Art der Geschichtsschreibung, oder besser: Eine Geschichtsschreibung derer, die am lautesten Schreien.


Mittwoch, 8. Juni 2016

Beginner "Ahnma" (2016) - unabhängige Kritik.

Ok, das erste z'erst:

Raptracks zu analysieren und zu kritisieren ist ein grown man sport. period.
Einen angemessenen Verriss slash ein lobendes review eines allseits bekannten tunes zu formulieren ist im Rap-Kosmos quasi eine Kunst für sich.
Der Schreiberling setzt sich schließlich der überaus skeptischen Rezeption der Fachleserschaft aus, wobei ersterer ständig dem Generalverdacht der a) aktiven hateration oder eben b) des fanboytums untersteht.
Gar nicht so einfach also, die ganze Schose.
Viele wählen also den easy way out, indem sie ihre Einschätzung aktueller Hiphop-releases nur noch via freche twittersprüche, Hetzkommentare oder sonstige Meinungen Beleidigungen mitteilen.
Das ist Ike da strike [und einigen wenigen last real n*ggaz alive... - Anm. D. Red.] natürlich zu wenig.

Also ohne groß rum zu eiern - hier meine dezidierte verbalisierte Beschäftigung mit dem Beginner-Reunion-track "Ahnma", featuring Gentleman & Gzuz.


Freitag, 20. Mai 2016

Mutant Monday #17 - classic Usagi Yojimbo.

okay whut da fridge - Ewik lange isses her, dass ich diese Rubrik hier mit content gefüllt habe, aber - fear not - trotz der Tatsache dass keiner danach gefragt hat, hat sich euer Kumpli Ike Da Stryzzike rangesetzt und den nächsten Artikel dieser Reihe zusammengekloppt.
Warum?
Weil mein broder Corin heute Geburtstag hat, und ich dachte dass ich ihm so eine (wenn auch kleine) Freude machen kann...Der big homie ist nämlich ein Leidensgenosse, was das Sammeln von uralten playmates-Figuren angeht.


Also gut, was geht ab, der mofo der hier besprochen werden soll ist Usagi Yojimbo, der Samurai-Hase aus einer, äh, anderen Dimension.
[...].
Klingt bescheuert?
Herzlich willkommen im Turtles-Universum, bestehend aus popkulturellen Klischees, Lächerlichkeiten und mitunter einfach nur freaky BS.
Soweit so klar...

Dienstag, 23. Februar 2016

Games Workshop: Das war's. It's over with. Es reicht. (bis auf weiteres)

OK, Freunde. Zeit, ein für alle mal reinen Tisch zu machen.
Ihr habt diesen und vielleicht auch diesen oder gar diesen Artikel gelesen, und euch vielleicht gedacht: "Tjagut, dieser homie Ike Da Strike ist halt etwas aufgebracht...weil ihm bestimmte Modelle nicht gefallen - so effin what?! Der kriegt sich schon wieder ein."

Aber mittlerweile ist einiges an Zeit und einiges an unsäglich beschissenen releases seitens GW ins Land gegangen - und die Lage hat sich für mich nicht nur dramatisch zugespitzt, sondern dafür gesorgt, dass ein gedanklicher Prozess über meine unmittelbaren Konsequenzen eingesetzt hat.
Insofern vielleicht ein(ziger?) positiver Aspekt an der Gesamtsituation.

Um es nochmal grob zusammen zu fassen, für diejenigen die nicht ewik alte artikel querlesen möchten und auch sonst gerne alles möglichst reißerisch und mundgerecht aufbereitet bekommen:

GamesWorkshop-Kunden profitieren augenscheinlich von einem ständig weiterentwickelten und verbesserten Produkt, von neuen Produktionsmöglichkeiten, fähigeren Illustratoren, innovativeren Entwicklern/Spieldesignern.
Doch: Spätestens seit dem Börsengang von Games Workshop Mitte/Ende der 90er Jahre, und damit verbunden der nunmehr alleinigen Verfplichtung gegenüber den Anlegern aka der stetig steigenden Dividende, ist bei nährerer Betrachtung ein langsam fortschreitender Verfall der Qualität des Produkts zu beobachten.

Die fauligen Früchte dieser Entwicklungen erntet der langjährige Kunde jetzt.

Samstag, 27. Juni 2015

BULLET - AUGE UM AUGE (1996) - superkurze Kritik.

Okay ich bin also gerade (aus diversesten Gründen, die hier nicht näher erläutert werden sollen) dabei, die Filmographie von Mickey Rourke chronologisch nachzuvollziehen. Während dieses umfangreichen Prozess' stolperte ich neulich über einen wohl häufig zugunsten von Juice oder Above The Rim übersehenen Tupac-Filmklassiker, nämlich "Bullet" aus dem Jahr 1996.


Dienstag, 9. Juni 2015

Top-X-Sonntag: Top 10 "Ric Flair"-Tracks.

WoooOOOooo!!

ch-cheah, holmez - euer broddah Ike Da Strizzle ist wiedermal back frum da dead, um seinem überbordenden Mitteilungsbedürfnis zu frönen und euch einen kleinen Top-X-Artikel zu lacen, der sich aber sowas von gewaschen hat - cotdayum - shit's clean & off tha meter, Freunde.


Die unübersehbare Analogie der beiden Kulturphänomene Wrestling und Rap erörterte und analysierte ich bereits an anderer Stelle in diesem Blog ausführlichst, und doch will ich mich in diesem Artikel einem Thema widmen, welches die beiden Lager mehr oder weniger vereint.
Ich beschäftige mich in dieser Top-X-Ausgabe mit Raptunes, welche sich mit dem Thema Wrestling auseinander setzen.

Montag, 3. November 2014

Weedcarrier Report #1 - German Edition.

Hey Freunde & Feinde,

was geht ab, eure beiden buddies Ike Da Strike (of Hip Hop Hurrah-, C-Flow- & Rapversteher-fame) und TheFionn&Only (of hhvmag-, Letmytaperock- & Rapversteher-fame) haben sich in einer stellaren Fusion ein weiteres Mal zusammen getan (pause) um einen - für Rap in Deutschland - monumentalen, wegweisenden, aber zeitgleich auch schonungslosen und die Schmerzgrenze für zartbesaitete des öfteren strapazierenden Artikel für euch zusammen zu tackern.

Und dieser Artikel hat's in sich, liebste Freunde!
Wir widmen uns einem parttime-hobby von uns beiden, und zwar dem Phänomen der weedcarrier.
Was ein weedcarrier ist, fragt ihr?
Nagut, um euch auf den aktuellen Stand zu bringen:
Ein weedcarrier bezeichnet eine Person, die ihren zweifelhaften Erfolg zumeist auf der schlichten Tatsache aufgebaut hat, dass eine andere Person, vornehmlich ihr Kumpel, ein erfolgreicher Künstler ist.


Der Term des "weed carrying" wird dabei eher als lose Metapher für jemanden verwendet, der quasi eine Art Wasserträger und Handlanger eines bekannteren Künstlers darstellt.
In vielen Fällen, insbesondere im US-amerikanischen weedcarrier-business, ist diese Bezeichnung jedoch durchaus wörtlich zu nehmen, muss doch jemand aus der entourage des Künstlers dafür sorgen, dass sich ständig feinstes Kush (zur Inspiration und Rekreation) in greifbarer Nähe befindet, und der Künstler selbst nicht wegen Cannabis-Besitz/Konsum gebustet werden kann (eff da po-po an dieser Stelle).


Montag, 22. September 2014

+++ RED ALERT +++ MAJOR ANNOUNCEMENT AHEAD +++

Hey, werte homeboys und -girls, liebe h8ters (gotta love 'em), dickriders, cockblowerz, asswipes und azzlackz:

Es ist Zeit für den Chefredakteur des ehrenwerten und critically acclaimed Hip Hop Hurrah Blogs, Ike Da Strike, wieder zu den Anfängen, den unverwüstlichen Wurzeln, der Foundation of this here Blogshit zurück zu kehren:
Der mächtigen und gefürchteten HIP HOP HURRAH RADIOSHOW.


Mittwoch, 17. September 2014

Top-5 Sonntag: Top 5 Street Fighter games.

yeah ihr Punker.
So, ...seid ihr schön verwirrt ob des Titels der diesmaligen Top-X-Ausgabe, hm?
Folgendes, Freunde:
Wer sich denkt "öhhh, diesmal nix mit musik?! megadumm, digga, ich will diesen ruffen rapshit, den du sonst hart am aufrepresenten bist, ike!" - dem sei zweierlei gesagt:
a) Gebt diesem Artikel hier mal ne Chance. Er ist genauso liebevoll recherchiert und ausformuliert wie alles andere auf diesem Blog auch. Steckt viel Herzblut drinne und so...blabla, kennt ihr ja.
b) demnächst ist wieder Zeit für HIPHAP, alter! Klare Sache. Nur Geduld.

Euer guter Freund Ike Da Streezy ist - ich weiß nicht ob ich es im Kontext dieses Blogs jemals erwähnte - ein sehr, sehr, SEHR großer Fan der Street Fighter Serie aus dem Hause Capcom.

Ich spiele die Street Fighter Spiele seit den Frühen 90er Jahren, also etwa seit dem Zeitpunkt als der SNES-port des ursprünglichen Street Fighter 2 in Europa veröffentlicht wurde.
In der Folge habe ich als Kind die SNES-updates Street Fighter 2 Turbo und dann Super Street Fighter 2 bis zur (nicht nur) proverbialen Besinnungslosigkeit mit Freunden, Brüdern und alleine gespielt.


Die Street Fighter Serie begeleitet mich also seit nunmehr ca. 22+ Jahren.
Wow. Puh. Das hört sich schon mächtig an, wenn ich mir das hier mal selber vor Augen halte. Dang, homez.
Naja, zurück zum Thema:

Das grandiose an der Firma Capcom im Allgemeinen ist dabei, dass sie jeweils relativ Einsteiger-unfreundliche Spiele produzieren, die jeweils vergleichsweise spezielle Nischen bedienen. Der clou daran ist, dass, wenn man jeweils den Punkt erreicht hat, die Spiele zu "meistern" oder allein die Intention zu verstehen - sieht man sich einem vergleichsweise zusammenhängenden und sich ständig selbst zitierenden Universum voller Selbstironie, speziellem Nerd-Humor und Langzeit-Motivation gegenüber.
Das ist die Magie von Capcom, meiner bescheidenen Meinung nach.


Die häufig geäußerten Vorwürfe der Spielergemeinde, Capcom melke die cash-cow mit ihren Trademark-Serien ein weeenig zu offensichtlich, sind zwar nachvollziehbar aber nichtdestoweniger haltlos, denn: Capcom ist keine Firma für dieses eine 1-hit-wonder-Spiel, welches alle Rekorde bricht, sondern vielmehr eine Firma die bei der Spieleentwicklung auf longevity und Optimierung des eigenen Produkts setzt. Auch wenn ein Titel initial keinen großen Erfolg darstellt, wird an der Idee, am Konzept so lange gefeilt und geschliffen, bis sich dem Spieler die Intention in vollem Umfang erschließt. Und das geschieht bei Capcom nunmal via sequels, prequels, updates & upgrades. Nunja.
Und die berüchtigte Street Fighter Spielserie exemplifiziert diese Nerd-Magie wie keine Andere Capcom-Reihe:

Ständig tauchen alte Bekannte, neue Charaktere, sonstige Gegenstände & whatnot in Hintergründen auf, oder werden in Abspännen, Intros oder Stage-Intros gezeigt, so dass dem langjährigem Fan bei jedem neuen Teil jeweils viele "aha!-, "achso!", oder "guckmalan!"-Momente gewiss sind.


Nun muss man natürlich sagen, dass in der Streetfighter-Reihe Unmengen an verschiedenen Titeln auf den verschiedensten Plattformen erschienen sind. Fast in allen Fällen bilden die jeweiligen Arcade-Ports die Grundlage der schlussendlichen Konsolen-Umsetzungen, denn, auch wenn das ganze aus deutscher Sicht heute befremdlich erscheinen mag: Street Fighter Titel und alle anderen Titel des Fighting- oder Beat-Em-Up-Genres haben [überall außer in Deutschland - Anm. D. Red.] ihren Ursprung in der kompetitiven Spielhallenkultur, in welcher der dirkete Schlagabtausch zwischen zwei menschlichen Spielern selbstverständlich sehr schnell zum Erfolgsmodell wurde.

In diesem Top-X-Artikel geht es stets um die Spielhallen-Ausgabe des jeweiligen Titels, bzw. die bestmögliche Umsetzung dieser...sofern nicht anders vermerkt. Ich versuche mich hier nicht als alten Arcade-Veteranen darzustellen, sondern nur sicherzustellen, dass von der jeweils "besten" Version gesprochen wird, und nicht von einem verkrüppelten PSX- oder SNES-port, der nur die Hälfte der Animation Frames & lange Ladezeiten aufweist. Nahmeen?

Ok.
Dann dürfte soweit alles geklärt sein, uuuuund los geht's - go for it, maaan!




5. MARVEL SUPER HEROES VS. STREET FIGHTER (1997)



Okay, fangen wir gleich mal mit einem vergleichsweise weniger bekannten Titel an.
Die meisten mit Ahnung von der Materie kennen die "Marvel VS Capcom"-Reihe, in welcher Marvel Superhelden auf bekannte Streetfighter- respektive Capcom-Charaktere treffen. Der bekannteste Titel dieser Reihe ist wohl nach wie vor "Marvel VS Capcom 2" aus dem Jahre 2000.
Den initialen Startschuss für den Clash der Universen stellte 1994 das Spiel "X-Men: Children Of The Atom" dar, welches hauptsächlich in den Arcades bekannt wurde und dessen Konsolen-Ports ziemlich schwächelten.
Für "Children Of The Atom" wurden von Capcom also Frames für diverse X-men Charaktere geschaffen - aufbauend darauf erschien 1995 "Marvel Super Heroes" und wenig später "X-Men VS Street Fighter" der unausweichliche erste Zusammenprall der Urgewalten.


Und dieser Clash macht Sinn auf allen Ebenen: Mit den Frames der damals aktuellen Street Fighter Alpha Sub-Serie hatte Capcom ein sehr comic-haftes, nicht zu sehr Anime-artiges design ihrer klassischen Charaktere zur Verfügung, welche sich bestens mit den Marvel-frames kombinieren ließ.
Etwas aufgewertete und 1,2 neue, flashy-specialmoves für die altbekannten Street Fighter wie Ken, Zangief & Co., et voila - fertig war das quietschbunte und super-chaotische Comic-Spiel.

Ich fand ja im speziellen auch die obig gezeigten Illustrationen der Charaktere sehr göttlich. Ryu, Akuma, Cyclops - sahen einfach alle aus wie 12 Jahre alt.

Was ich speziell an diesem Spiel mochte, und was es für mich abhob von den späteren, vielleicht ausgeklügelteren Spielen der Serie, war der grandiose Fakt, dass der Name jedes Supercombo-Finish eines jeden Charakters von einem Sprecher/Kommentator aus dem Off in bestem american english hereingerufen wurde...eine meiner Meinung nach geniale Idee, die den over-the-top-Superhelden-Aspekt und die comiciness des Spiels noch mehr hervorhebt. Darüber hinaus war ich mit der Anzahl der Charaktere durchaus zufrieden. Klar, in MvC2 gab es schlussendlich zig Charaktere mehr zu Auswahl, aber ich zumindest mochte die leicht eingeschränkte Quantität, die es ermöglichte, sich noch mehr auf 1,2 der Charaktere zu konzentrieren, statt vor einem Wust aus interessanten, auswählbaren Figuren zu stehen und schlussendlich keinen davon wirklich zu beherrschen. Aber das bin natürlich nur ich, seh ich ein...





4. CAPCOM VS. SNK 2 - MILLIONAIRE FIGHTING 2001 (2001)



Gut, nun zu einem Titel aus der "Capcom VS SNK"-Reihe, in welcher die bekannten Street Fighter- Darkstalker- und sonstigen dudes & dudettes auf ihre ewigen Gegenspieler (unter anderem) aus den "King Of Fighters"- und "Samurai Shodown"-Spielen aufeinander trafen. Dieses Aufeinandertreffen sehnten Capcom- wie SNK-fans sehr herbei, und sie wurden nicht enttäuscht. Das initiale "Capcom VS SNK - Millenium Fight 2000" war dabei meiner Meinung nach ein kleines Kunstwerk an sich:
Die frames der Charaktere waren (fast) allesamt neu oder zumindest re-vamped und nicht 1:1 aus bestehenden Spielen entnommen. So bekam man z.B. bei den Street Fighter Charakteren einen neuartigen design-mix aus dem bereits erschienen und damals aktuellen "Street Fighter 3", dem klassischen "Super Street Fighter 2 Turbo" und den Frames der "Alpha"-Serie. Und damit nicht genug: Bei M. Bison etwa sah man die introduction des heute typischen "Kick"-throws, welcher in der oft-gescholtenen "3D"-reihe "Street Fighter EX" seinen Ursprung hatte (!). Davon abgesehen handelte es sich bei den SNK-designs um völlig neue, capcomisierte Versionen der jeweiligen Charaktere. Damit nicht genug wies der erste Teil der CVS-Reihe auch viele verspielte Design-Schmankerl auf, wie etwa den retro-tech-/8Bit-look der Menüs und der HUD-Anzeige, die kleinen detaillierten Stage-Intros und den daran angepassten sound so wie den herrlich mechanisch-blechern klingenden Sprecher.


Alles wirkte sehr gut überlegt und liebevoll gestaltet. Ein fast perfektes, wunderschönes Spiel.
Das einzige was (etwas) fehlte war die Gameplay-Tiefe und damit eine höhere replay value.
Nicht, dass CVS1 anspruchslos wäre - ganz im Gegenteil - aber die Reduzierung auf 4 Buttons und das Fehlen sonstiger Gameplay-Gimmicks und Neuerungen (abgesehen von altbekanntem wie reversals, techthrows, super arts, dies, das, jenes...) war doch auffällig.
Hier half der 2. und weitaus beliebtere/bekanntere Teil "Capcom VS. SNK 2" aus [Ich hab übrigens keine Ahnung, was genau ein "Millionaire Fighting" genau beschreiben soll...aber...ach scheiß drauf, es klingt mächtig - Anm. D. Red.]. CVS2 brachte mit seinen 6 (!) verschiedenen auswählbaren Grooves und mit sauviel mehr Charakteren, 6-Button-Gameplay und und und genau diese Punkte wieder ins Gleichgewicht.

Hervorzuheben sind bei CVS2 designwise auch die grandiosen "SNKesquen" Illustrationen der Charaktere, wie im Bild zu sehen. Der Epische, leicht Reich&Schön/DailySoap-artige look steht auch den Street Fightern gut.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich zwar schon, dass ich auf die Stage-Intros und den Retro-Look des Vorgängers verzichten musste...aber CVS2 war mit seinen 3D-Hintergründen, zig Special Intros und sonstigem Schnickschnack auch in der Hinsicht ziemlich annehmbar.
Grandioses Spiel, welches ich auf der Dreamcast ohne Ende gezockt hab...wenn keine Gegner da waren gerne auch einfach im - sehr unterhaltsamen und fordernden - Survival Mode. Supersache!





3. STREET FIGHTER 3 - THIRD STRIKE (2001)



Okay, endlich ein reeller, reinrassiger fuckin Street Fighter Titel.
Folgendes zu den Titeln der "Street Fighter 3"-Serie: Hierzulande ist der 3. Teil der SF-Reihe wohl der unbekannteste und damit - herzlich willkommen in Deutschland - auch der unbeliebteste. Jeder in einer gewissen Altersklasse kennt die Street Fighter 2 Reihe, einfach weil jeder dieser Altersklasse Zugriff auf ein SNES oder Freunde mit eben jenem hatte. Doch für viele endete mit dem Ende der SNES-Zeit eben auch das Interesse an Street Fighter. Die Alpha-Reihe haben hierzulande dann nur noch die wenigsten auf dem Schirm...gab es doch mittlerweile flashigere und einsteigerfreundlichere Spiele wie Tekken oder später gar Soul Calibur & co. ...
Doch die die-hard-SF-fans wurden - typisch für Capcom - für ihr Langzeitinteresse belohnt und bekamen gameplaytechnisch immer anspruchsvollere Titel. Der tatsächliche 3. Teil der Street Fighter Reihe stellte dann in etwa den Zenit dieser Entwicklungszeit dar:
Alle gameplay-Finessen der Vorgängerspiele, welche sich als erfolgreich erwiesen hatten [lies: reversals, command overheads, quick/roll recovery, Super Combos, EX-specials, stun-meter, ein ausgeklügeltes juggling-System usw. usf. - Anm. D. Red.] wurden kulminiert zu einem Monster von einem Street Fighter Teil, und noch einen entscheidenden Schritt weitergeführt, durch die Einführung des "Parrying":
Durch parrying einer gegnerischen Attacke [kurzes nach-vorne-Drücken während des impacts einer Attacke - Anm. D. Red.] richtet diese nicht nur keinerlei Schaden an, sondern lässt dem parrierenden ebenfalls die möglichkeit zu einer Konter-Attacke.


Naja, mal von den gameplay-Feinheiten abgesehen sieht Street Fighter 3 einfach super & sehr schön gezeichnet aus, und featured einen ganz eigenen neuen look, der kaum zu vergleichen ist, weder mit der alten SF2-Reihe noch mit etwa der Alpha-Reihe...und dazu kommen noch die vielen neuen Charaktere...
...ähhh, ja. Und damit wären wir wohl auch bei einem der Gründe, warum sich der 3. Teil kaum massenwirksam durchsetzen konnte:
Die alten SF-Charaktere tauchen, mal von den üblichen Shoto-Charakteren und Chun Li abgesehen, fast gar nicht mehr auf,...und stattdessen bekommt der geneigte Spieler zunächst befremdlich wirkende dudes wie "Twelve", "Necro" oder "Q" vorgesetzt. Whutdafuxx? Tja.

Ein Roster bestehend aus 50% aliens & freaks und 50% Shotos? Hm, welche casual gamer wolltet ihr damit überzeugen, Capcom? Also...außer mir, versteht sich...

Wie so oft bei Capcom-Titeln mussten sich diese Charaktere nunmal erst etablieren, nur...war damals die SF-Reihe wie gesagt längst nicht mehr so breitenwirksam erfolgreich, und somit war der Zeitpunkt für Experimente denkbar, hm, schwierig.
Diese und andere Entscheidungen führten dazu, dass die Street Fighter 3 Reihe [von welcher ich hier zwar den 3. und letzten Teil, "Third Strike" ausgewählt habe...aber im Grunde stehen die Vorgänger "New Generation" und "Second Impact" diesem kaum in etwas nach - Anm. D. Red.] zumindest im Fighting-Game-feindlichen Deutschland der frühen 00er Jahre zieeemlich unter dem Radar lief.


Sehr schade, denn gerade in USA und Japan hatte die kompetitive Spielerszene sehr großen Gefallen an SF3, und über Jahre hinweg stellte SF3-3rdStrike das erfolgreichste Turnier-Spiel der SF-Reihe dar.
Auch ich hab das Spiel immer sehr gerne gezockt, allerdings gingen mir spätestens zu diesem Zeitpunkt wirklich die menschlichen Gegenspieler aus, was bedeutete dass z.B. mein Parry-game nur sehr, sehr rudimentär blieb. Trotzdem habe ich das spiel sehr gemocht, und ich glaube dieser Teil (die Dreamcast-Version) war es auch, die mich damals dazu brachte, mit einem Arcade-Stick statt wie bisher mit Pad zu spielen.
Es gibt 3rd strike heutzutage - soweit ich weiß - wieder als PS3/Xbox360-reissue-Version mit Online-Funktion (!!!)...das sollte ich mir unbedingt mal geben...prepare for battle!




2. ULTRA STREET FIGHTER 4 (2014)



Nagut, ich geb's zu: Dieser Platz für (Ultra) SF 4 ist tatsächlich hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass es sich um den derzeitigen aktuellesten SF-Teil handelt, und damit auch denjenigen Teil der am meisten gespielt wird und der einem derzeit entsprechend die meiste competition bietet.
Ich weiß nicht wo dieser Teil ansonsten bei mir ranken würde...aber die SF4-Serie ist - onlinefunktion sei dank - nunmal derzeit die Serie die ich am häufigsten spiele.
Die Geschichte zu SF4 ist ja mittlerweile schon eine kleine Legende in its own right geworden, nach welcher sich die SF-Serie in der Zeit nach dem semi-Debakel des 3. Teils in einer Art Schockstarre befand, aus welcher nur mit einem völligen Neustart und einer Rückbesinnung auf alte Tugenden wieder herausgefunden werden konnte.


Und genau das (plus viel mehr) lieferte der 4. Teil der Street Fighter Saga:
Ein stark vereinfachtes, quasi back-to-the-basics Gameplay, ohne viel Schnickschnack und überfordernder Gimmicks. Ein Character-Roster mit vielen der alten, beliebten Charaktere [i.e. gief, Chun, sim, Honda, Guile... - Anm. D. Red.]. Eine stärker auf den internationalen Markt ausgerichtete overall-Präsentation (noch weniger Anime-Elemente als bisher, wählbare englische Sprachausgabe, online-Modus, etc.). Alles in allem versuchte man sich auf die Elemente zu konzentrieren, welche den 2. Teil der Serie zu einem internationalen Erfolg gemacht hatten, und das "dunkle Zeitalter" von ca. 1995-2001 dabei möglichst entweder zu ignorieren oder die potentiellen neuen Fans zumindest nicht mit den Entwicklungen dieser Zeit zu verwirren.


Diese Strategie ging erstaunlicherweise sehr gut auf, und - sieheda! - nun haben wir sogar hier in Deutschland eine nicht geringe Anzahl an Fighting-Game-Fans, die wie selbstverständlich Street Fighter per Arcade Stick in ihrem Kinderzimmer zocken, ha! Wer hätte das gedacht?! Ich nicht mehr!
Es liegt also vieles nur an der Präsentation des Produkt, an gezielter und intelligenter Promo und an einer Orientierung am technischen und künstlerischen State-of-the-Art, statt sich zu sehr in der eigenen Kunstfertigkeit und Verspieltheit zu suhlen.


Die Motivation des kompletten Reboots der Serie merkt man SF4 als langjähriger Fan sehr deutlich an, und das gibt diesem Teil meiner Meinung nach die nötige positive Energie....äh, um's mal esotherisch auszudrücken. Sorry an der Stelle.
Wie auch immer...ich jedenfalls spiele derzeit zeitgleich 4 Teile (!?) der Serie mit unterschiedlichen accounts online, und zwar die Vanilla-Version & Super Street Fighter 4 per PSN, Super Street Fighter 4 AE bei windows live, sowie Ultra Street Fighter 4 per Steam Network.
Ich bin nicht sooo besonders gut, aber ich bin ein guter allrounder, der das flexible Spielen mehr mag als one-trick-ponies oder offense-/defense-only. Zugegeben...das sollte mich eigentlich zu einem vergleichsweise schlechten online-Spieler machen - aber es läuft einigermaßen, dange!





1. STREET FIGHTER ALPHA 3 (1998)



Yeah, das Ding hier, no homo, ist bei mir & Freunden/Geschwistern sowas wie die "Königsdisziplin", das ultimative be-all-end-all of Street Fighter games.
Warum?! Easy:
Wir waren damals schon große Fans von "Street Fighter Alpha 2", zu großen Teilen aufgrund der Tatsache dass wir stets klassische Kinder des SNES waren:
Den Arcade-Smashhit von damals, "Super Street Fighter 2 Turbo", in welchem unter anderem die heute üblichen Super Combos debütierten, bekamen wir nicht mit, zumal es davon keine Umsetzung für das SNES gab. Dumm gelaufen.
Dafür gab es allerdings - oddly enough - eine Umsetzung von "Street Fighter Alpha 2".
Und was war das für eine schlimme Umsetzung!
Das SNES konnte das Spiel schlicht und ergreifend nicht handlen: Zig animation frames (im Huntergrund und bei den Charakteren an sich) fielen der geringen Leistung zum Opfer, und man musste sich mit Ladezeiten beim Start JEDER Runde ["Round one...Fight! (pause, pause, pause, lad, lad, lad....)" uuund los ging's! - Anm. D. Red.] und nach jedem K.O. (!!!) rumschlagen, und dergleichen mehr.
ABER: Das war uns egal (!)....wir wussten es ja nicht besser, und hatten keinen Vergleich. Im Gegenteil:
Wir mochten die ganzen - für uns - urplötzlich erschienenen neuen Charaktere, wir feierten jedesmal ein kleines Fest wenn jemand erfolgreich eine Super Combo respektive Raging Demon ausführte, wir liebten den frischen, neuen look des Spiels, und den offensichtlichen Umstand, dass es sich um ein Prequel handeln sollte. Fanden wir alles super!


Das ging so weiter, und schließlich gab es für die PSX Street Fighter Alpha 3. Der port war zwar ähnlich lackluster, aber immerhin nicht sooo schlimm, plus es gab kleine Illustrationen während des Ladebildschirms vor jedem Kampf...und außerdem:

Wie geil war das Spiel bidde?

Gefühlte 1000 Charaktere...darunter ALLE unsere Lieblinge aus früheren Spielen, plus viele coole neue. Coole Hintergründe, 1000 Supercombos, verflucht viele spieltechnische Feinheiten und details...ein vergleichsweise cooler Story mode, mit ultimate Bison am Ende, eine Tonne genialer Survival Modes,  - Scheiße nochmal, das Spiel war ein Traum!


Das änderte sich auch logischerweise nicht, als es dann endlich für die Dreamcast eine praktisch arcade-perfect-Umsetzung des Spiels gab. Grandios!
Street Fighter Alpha 3 blieb aufgrund des für damalige Verhältnisse riesigen Charakter-Rosters, den ungeahnten spieltechnischen Möglichkeiten und Langzeitspaß-Garanten wie dem "ism"-System und dem frischen, crispy design ein absoluter Favorit, auf den sich alle einigen konnten.
Zu schade dass außer unseren Kreisen hierzulande damals halt kaum jemand was von diesem großartigen Titel mitbekommen hat. Coppt euch den shit und zockt das mal - go for broke!





Jo. Das war's dann für dieses mal mit dem Top-X-Artikel für dieses mal. 

Konnte man mal durchscrollen, oder?
Vielleicht gebt ihr der Sache ja mal nen try, und versucht euch in Street Fighter. Also...wie ihr seht: Titel und unterschiedliche Stile gibt es genug. Da is für jeden was dabei.
[...]
Naja....
Natürlich gesetzt den Fall ihr kriegt die Hadoken- und Shoryuken-Eingabe im Schlaf hin, klar.


Yeah, okay...puh...das war harte arbeit. Lange nicht mehr so viel Kram geschrieben. Ich muss mich wohl echt wieder etwas mehr disziplinieren, um wieder vollständig back auf meinem bullshit/grizzly/grind zu sein.

So, erstmal schönste Grüße aus'm Shadaloo-Headquarter,
euer Kapo des Nordflügels,
Ike Da Don Streezowicz.

Frieden!


Freitag, 5. September 2014

Mutant Monday #16 - classic General Traag.

Hey Partypeoplez & Pizzafreunde,...ich, euer boy-boy Ike Da Don Streezonelly, bin mal wieder back wie aufgekochtes crack.
Natürlich erstmal mit einer taufrischen oder ofenwarmen Ausgabe des sensationellen...:


Yeah.
So. First thingz first:
Ich glaube ich habe einen Fehler gemacht.
Ja, ich weiß ich weiß, ziemlich unvorstellbarer, mind-bending Stuff...aber soll vorkommen.
Worum geht's? Einfach:
In dieser Rubrik stelle ich ja - wie ihr möglicherweise wisst - schön chronologisch sortiert, jedes mal eine klassische Turtles-Actionfigur aus dem Hause Playmates vor. Mit allem drum und dran sowie nützlichen Background-infos und superduper-knowledge & trivia direkt von Ike Da Strike persönlich.
Nun versuchte ich bisher jeweils so vorzugehen, dass ich - bei jeder "Welle" an Turtles-Figuren jeweils erst die "Guten", sprich die Turtles und ihre Stans/Freunde/Weedcarrier, und daraufhin die "Bösen", dass heißt die Mitglieder des Foot Clans so wie alle affiliates und sonstigen bösartigen Söldner, vorgestellt habe.
An dieser Stelle fällt mir auf:
Ich habe Usagi Yojimbo vergessen. Absolute Trauer.
Das ist natürlich ein unverzeihlicher Fehler meinerseits, klar, ...und ich würde diesen gerne sofort beheben...wenn, ja, wenn ich nicht viel mehr Bock hätte den guten General Traag zu besprechen.
Tja, Pech.

Also, widmen wir uns dieses Mal dem leicht unterbelichteten aber nichtsdestotrotz höchst loyalen Anführer von Krangs Steinsoldaten-Armee, hier wie immer zunächst ein Bild aus meinem persönlichen stash:


Mittwoch, 27. November 2013

Hiphop.de how low can you go?!

Wow.
Wahnsinn.
Das ist Journalismus.

Puh, ich bin gerade hart beeindruckt von der wackness dieses Artikels, den mit mein Blogger-Kollege Fionn soeben zukommen ließ:

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Wirklich, Gratulage @ Hiphop.de: Ihr habt soeben die nach unten offene Skala der überflüssigsten Internetartikel auf ein neues Rekord-Tief gebracht, proBz, Freunde.
Um's für den klick-faulen zusammen zu fassen:
Die Kollegen von Hiphop.de haben die bloße Existenz von irgendwelchen Kids (Sierra Kidd & Hayat!? Whateva) zum Anlass genommen, mal eben eine völlig dahin geschluderte "Galerie der besten Rap-Jungstars [...]" zusammen zu tackern.

Ohne Flachs: Den Schrott, der dabei rauskam, braucht kein Mensch.
Mal abgesehen davon, dass jedem dieser "Rap-Jungstars" ungefähr 2,5 Zeilen (!) Aufmerksamkeit geschenkt wurden, lässt sich auch noch feststellen, dass diese Liste derart hanebüchen und kontext- sowie zusammenhangslos daher kommt, dass man sich nur fragen kann: Wa-fucking-rum?! Warum musste das sein?
Derart uninspirierte "Listen"-Artikel ziehen die ganze Zunft der "Listen"-Artikel in den Dreck, und damit hat der gute Lars Kollmann, oder wer auch immer diesen geistigen Dünnschiss zu verantworten hat, schlussendlich den Fehler gemacht, auch mich und mein Schreibertum zu diskreditieren und in Verruf zu bringen.



Montag, 18. November 2013

Kelis - "Kaleidoscope" (1999) - unabhängige Kritik.

Okay, wie vielleicht mittlerweile - und vor allem nach dieser HiphopHurrah-Radiosendung - auch der hinterletzte Slyme mitbekommen haben sollte, ist euer Junge Ike da Streezy ein großer Befürworter von ca. allem was das Produzententeam The Neptunes in den jahren 1999 bis ungefähr 2013 gemacht haben.
Um es abzukürzen: Ich bin sehr großer fan.
Natürlich haben Pharell und Chad speziell in den frühen 00er Jahren enorme Erfolge feiern können, denn ihr unverkennbarer Trademark-sound und dieses gewisse innovative Moment, was ihren Produktionen jeweils anheftete, verhalfen ihnen zu Superstardom und nicht zuletzt einem sicher reservierten Platz in der ewigen Hiphap-Hall-Of-Fame.
Und doch passierten über die Jahre, unter den vielen Projekten, bei denen die Neptunes für zumindest die Produktionen verantwortlich zeichneten, einige Dinge, die ich bis heute nicht ganz verstehe.
Bis heute dabei ganz weit oben auf der Liste der Mysterien:

Warum zur Hölle ist Kelis nicht so sehr durch die Decke gegangen wie sie durch die Decke hätte gehen müssen!?

Ich hatte stets das Gefühl, dass Kelis, mittels ihres gottgegebenen Charismas, ihres Aussehens und natürlich nicht zuletzt ihrer leicht gewöhnungsbedürftigen aber dafür umso wiedererkennbaren Stimme durchaus das Potential gehabt hätte, nicht nur im Club- sondern vor allem auch im allgemeinen Pop-Bereich auf Beyonce-Level zu competen. Für euch kids da draußen: Das heißt richtig krass durchzustarten.
Nun ließe sich sicher dennoch argumentieren, dass Kelis ja durchaus ihren fair share of Erfolg gehabt hat, aber, zur Hölle, das reicht mir nicht!
Kelis' Mucke war absolut großartig, neu, unverbraucht, progressiv, tanzbar, quietschbunt, und entbehrte jeglicher R&B-Diva-Attitüde oder überflüssig-konservativem Mief.
Was ist also schiefgelaufen, fragte ich mich...und vor allem:
Lässt sich der verhältnismässig moderate Erfolg durch den sound, also musikalische Gründe...oder möglicherweise vielmehr durch alle erdenklichen anderen Faktoren erklären?

Um dieser Sache - vielleicht ein für alle Mal - auf den Grund zu gehen, starte ich hiermit höchst-feierlich die Kelis Rogers appreciation weeks, in denen ich mich jeweils durch die Kelis-Alben reviewe, um möglicherweise Hinweise auf eine hinreichende Beantwortung der Forschungsfrage zu bekommen...

Los gehts dann dieses Mal - ich gehe natürlich chronologisch vor - mit dem Erstlingswerk von Kelis, dem Album "Kaleidoscope" erschienen im Dezember 1999.

Wie ihr es aus meinen bisherigen Albenkritiken kennt, widme ich mich erstmal kurz dem Albumcover:


Montag, 5. August 2013

Mutant Monday #14 - classic Ace Duck.

Okay, zu behaupten die Sommerpause bei Hip Hop Hurrah sei überstanden, wäre vielleicht eine etwas vorschnelle Äußerung meinerseits, hihi, aber sei's drum: Ich hab grade mal Lust/Zeit, dieses nervige Ace Duck review runterzuschreiben....puh, dann bin ich das endlich los, und ich kann mich (hoffentlich) interessanteren Charakteren widmen.
Alsoooo, los gehts mit dem immer wieder notwendigen Editorial-Text:

Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe der beliebten Rubrik...:


Ja, liebe Freunde der nerdlastigen Unterhaltung, innerhalb dieser Rubrik befasse ich mich Ausgabe für Ausgabe chronologisch mit den Actionfiguren-Releases der klassischen Playmates Figurenreihe der Teenage Mutant Ninja Turtles.
Wir befinden uns momentan, zur Ausgabe #14, bei den Turtles-Freunden (aka den "Guten") der 1989er-Veröffentlichungswelle.
Ich garniere diese Review-Artikel immer mit der maximalen Menge an Hintergrund- und Spezial-Informationen zu den jeweiligen Charakteren...mitunter kann das auch dazu führen, dass ich hie und da einiges an vorherigem Wissen voraussetze...

...was allerdings bei der diesmaligen Ausgabe definitiv nicht der Fall sein wird, denn es geht um den ziemlich, hm, "geschichtslosen" Ace Duck, den Enten-Mutanten.
Ab dafür!

Montag, 20. Mai 2013

Mutant Monday #13 - classic Genghis Frog.

Ok, bozos und bausses: Es ist nach 'ner längeren Ruhephase mal wieder Zeit für nen Artikel - und da heute Montag ist - Pfingstmontag, that is - ist es mal wieder Zeit für eine Ausgabe der Artikelreihe...:


Genau.
Nochmal zur Info, so wie jedes Mal:
In dieser kleinen Rubrik reviewe ich nach und nach chronologisch die klassischen Playmates Actionfiguren der Teenage Mutant Ninja Turtles.
Ich präsentiere dabei jeweils Bilder aus meinem persönlichen Figurenarchiv, und erzähle ein bisschen was zum Design, zu Besonderheiten der Figuren oder Charaktere, oder sonstigen Bullshit.

Also, zum Wesentlichen:
Wir befinden uns mitten in der 2. Welle an Playmates Figuren, die im Jahre 1989 released wurde.
Um das ganze übersichtlich zu gestalten, springe ich nicht zwischen den "Bösen" und den "Guten" Fraktionen hin und her, sondern arbeite mich erstmal durch die Neuerscheinungen für die Turtles-Fraktion, um dann im Anschluss die Foot Clan dudes abzuarbeiten.
Heute beschäftigen wir uns mit einer Figur, die in sehr engem Zusammenhang mit der Cartoon-Serie steht, nämlich Genghis Frog, einem der 4 mutierten Frösche, die aus den Sümpfen Floridas entstammten:


Montag, 1. April 2013

Mutant Monday #12 - classic Metalhead.

heeeejjj, partypeoplez & punk-ass-n*ggaz: Zeit für eine weitere bunte Ausgabe der traditionellen Montags-Kolumne...:

Jo. Nochmal wieder zur Erklärung:
In dieser Rubrik werde ich, Ike, König des modernen Nerdisms, quasi jede Woche jeweils eine Turtles-Actionfigur aus dem Hause Playmates vorstellen.
Ich gehe dabei streng chronologisch vor, das heißt nach Veröffentlichungszeitpunkt, und stelle nur Figuren aus meinem privaten Figuren-Stash vor (was aber bis auf weiteres so ziemlich alle klassischen Figuren von 88 bis 91 abdeckt).

Zur diesmaligen Ausgabe:
Heute beschäftigen wir uns mit einem, hm, recht ikonenhaften dude aus der zweiten Welle der Playmates-Figuren aus dem Jahr 1989, dem Turtle-Roboter [uhh, das klingt ziemlich lame, sry... - Anm. D. Red.] "Metalhead".

Okay, wie immer zunächst ein Bild der Metalhead-Figur aus meinen Bestand: